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Polizeireport Landkreis Wittenberg 1.10.2015
Foto: Arno Bachert / pixelio.de
aktualisiert am 02.10.2015 um 11:56:01

Polizeireport Landkreis Wittenberg 1.10.2015

Kriminalitätslage:

Sachbeschädigung durch Graffiti
Unbekannte Täter sollen am 30.09.2015 zwischen 20.30 Uhr und 23.15 Uhr den Gehweg der Feldstraße in Wittenberg in Höhe eines Grundstückes mit Graffiti beschmiert haben. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Diebstahl aus Geschäft
Am 01.10.2015 sollen unbekannte Täter gegen 04.10 Uhr gewaltsam in ein Geschäft in der Prettiner Lindenstraße eingedrungen sein und unter anderem ein Behältnis mit Bargeld in zweistelliger Höhe entwendet haben. Der Gesamtschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Unbekannte entwendeten Bargeld
Im Tatzeitraum vom 30.09.2015 / 19.00 Uhr bis zum 01.10.2015 / 06.50 Uhr sollen unbekannte Täter gewaltsam in ein Dienstleistungsgeschäft in der Dessauer Straße in Wittenberg eingedrungen sein und Bargeld im unteren dreistelligen Bereich entwendet haben.  

Fahrraddiebstahl
Unbekannte Täter sollen am 30.09.2015 zwischen 17.00 Uhr und 21.00 Uhr in der Albert-Schweitzer-Straße in Jessen ein gesichert in einem Fahrradständer abgestelltes 26“ Damenfahrrad entwendet haben.

Verkehrslage:

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Nach eigenen Angaben befuhr eine 17jährige Radfahrerin am 30.09.2015 um 14.45 Uhr in Gräfenhainichen die Zufahrtsstraße auf dem Parkplatz des Gewerbegebietes West, wobei sie sich in Höhe eines Einkaufsmarktes befand. Plötzlich sei ein schwarzer Pkw sehr dicht linksseitig und hupend an ihr vorbeigefahren. Dadurch habe sie sich derart erschreckt, dass sie die Kontrolle über ihr Rad verlor und stürzte. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der unbekannte Pkw-Fahrer entfernte sich ohne anzuhalten unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.  

Unfälle mit Biber, Dachs & Co.
Eine 25jährige Audi-Fahrerin befuhr am 30.09.2015 um 19.20 Uhr die K 2232 von Gorsdorf kommend in Richtung B 187. Circa sechshundert Meter hinter Gorsdorf sprang plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn. Trotz sofortiger Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Dabei entstand Sachschaden am Pkw. Das Reh verendete an der Unfallstelle.

Um 21.30 Uhr befuhr die 55jährige Fahrerin eines Skodas die L 114 von Rade in Richtung Battin. Circa hundert Meter vor dem Ortseingang Battin wechselte plötzlich ein Dachs über die Fahrbahn und kollidierte mit dem PKW. Während an diesem Sachschaden entstand, verendete das Tier am Unfallort.  

Der 52jährige Fahrer eines Seat befuhr um 22.50 Uhr die B 2 aus Richtung Kemberg kommend in Richtung Eisenhammer. Circa hundert Meter hinter den "Luthersteinen" kam es zum Zusammenstoß mit einem Biber, welcher plötzlich über die Fahrbahn wechselte. Das Tier verendete am Unfallort. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.

Am 01.10.2015 befuhr um 01.15 Uhr die 27jährige Fahrerin eines Mercedes-Benz die B 2 aus Richtung Eisenhammer kommend in Richtung Lubast, als plötzlich circa achthundert Meter vor der Ortslage Lubast ein Reh über die Fahrbahn wechselte. Mit diesem kam es zum Zusammenstoß. Am Pkw entstand Sachschaden. Das Tier verendete an der Unfallstelle.

Ein Wildschwein lief um 05.30 Uhr beim Versuch, über die L 121 aus Richtung Coswig kommend in Richtung Düben zu wechseln, direkt vor einen Nissan. In der Folge verendete das Tier am Unfallort.  

Verkehrsunfälle mit verletzten Personen
Nach eigenen Angaben befuhr der 48jährige Fahrer eines Mazdas am 01.10.2015 um 07.10 Uhr in Wittenberg die Straße der Völkerfreundschaft in Richtung Alte Annendorfer Straße, als plötzlich ein Kind von links nach rechts über die Fahrbahn und direkt gegen den vorderen linken Kotflügel des Pkws lief. Der Elfjährige wurde dabei leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer sei seinen Angaben zufolge noch im ersten Gang gefahren, da er wenige Meter zuvor in Höhe der Straßenverengung mehrere am Fahrbahnrand wartende Kinder die Straße überqueren ließ.

Am 01.10.2015 befuhr ein 75jähriger Peugeot-Fahrer um 09.40 Uhr in Wittenberg die Puschkinstraße aus Richtung Belziger Chaussee kommend in Richtung Berliner Straße. In Höhe der Kreuzung Hans-Lufft-Straße / Melanchthonstraße überquerte plötzlich ein Radfahrer aus der Hans-Lufft-Straße kommend die Puschkinstraße ohne auf den vorfahrtberechtigten Peugeot zu achten. In der Folge stieß er mit dem Pkw zusammen und verletzte sich leicht. Am Pkw entstand Sachschaden.

Sonstiges:

Fahren ohne Fahrerlaubnis
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hielten die Beamten am 01.10.2015 um 08.05 Uhr in der Rosa-Luxemburg-Straße in Jessen einen Pkw an. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den jungen Mann eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Taffe ältere Dame ist super informiert – Polizei warnt vor Enkeltrick

Ordentlich veräppelt hat eine 88jährige Wittenbergerin einen vermeintlichen Betrüger, als dieser nach der Masche des sogenannten Enkeltricks um Geld bat. Als die Dame fragte, ob er nicht der „Peter“ sei, bejahte der Anrufer dies. Dumm nur, es gibt keinen „Peter“ in der Familie. Als der Betrüger dann das Geldabholen ankündigte, gab die Dame zu verstehen, dass er nur kommen solle und dass die Polizei dann auch da ist. Daraufhin legte der Anrufer auf.

Insgesamt gab es am 01.10.2015 im Landkreis Wittenberg mindestens fünf weitere Fälle des versuchten Enkeltricks. Zum Glück hatten die Betrüger in keinem Fall Erfolg!

Aus diesem Anlass hier nochmals die wichtigsten Informationen zum Enkeltrick:
Beim sogenannten „Enkeltrick“ versuchen die Betrüger, sich als ihre Enkel oder andere Verwandte auszugeben. Dazu suchen sie sich aus dem Telefonbuch gezielt ihre möglichen späteren Opfer aus. Wo sie anhand des Namens meinen, dass es sich um ältere Menschen handeln könnte, rufen die Betrüger diese an und melden sich meist mit den Worten: „Rate mal, wer hier ist?“ oder so ähnlich. Meistens teilt das Opfer dann den Namen seines Enkels oder Verwandten mit, woraufhin die Täter diesen dann bejahen. Die Betrüger entlocken dem Opfer durch gezielt gestellte Fragen zu persönlichen Dingen die passenden Antworten. Das Ziel der Täter besteht darin, dem Opfer glaubhaft zu machen, dass am anderen Ende der Leitung wirklich der eigene Enkel oder aber auch ein anderer Verwandter oder Bekannter ist, mit dem man sich gerade unterhält.

Im weiteren Gespräch wird vom Täter meist eine Notlage, wie zum Beispiel ein Unfall, vorgetäuscht und er bittet dringend um eine größere Geldsumme, die er aber leider nicht selbst abholen kann. Zur Abholung des Geldes wird dann immer ein Bote angekündigt, der sich bei ihnen meldet.

Beachten Sie folgende Tipps Ihrer Polizei, um niemals Opfer eines so hinterhältigen Betruges zu werden:

•    Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerufen werden und sich diese Person als Ihr Enkel oder anderer Verwandter ausgibt. Sagen Sie niemals zuerst den Namen Ihres Enkels oder Verwandten.
•    Lassen Sie sich nicht aushorchen und geben Sie keine Einzelheiten zu familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
•    Rufen Sie nach einem solchen merkwürdigen Gespräch Familienangehörige an und fragen Sie nach, ob wirklich der Enkel oder Verwandte bei Ihnen angerufen hat und in Not geraten ist. Nutzen Sie auf alle Fälle die Ihnen bekannten Telefonnummern. Rufen Sie niemals eine Telefonnummer an, die Ihnen vom angeblichen Enkel genannt wird.
•    Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Ihr Geld.
•    Rufen Sie sofort die Polizei unter der kostenfreien Notrufnummer 110 an und teilen Sie den Inhalt des merkwürdigen Gespräches mit.

 
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