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Wenn die Kleinen  nerven und quängeln
Kinder können Fahrer und Beifahrer zur Weißglut treiben.
Foto: dmd, Continental
aktualisiert am 12.07.2013 um 10:08:29

Wenn die Kleinen nerven und quängeln

Region (red). Die Zeugnisse sind verteilt, die Sommerferien stehen vor der Tür. Die Uhr tickt für die wahrscheinlich schönsten Wochen des Jahres. Doch so richtige Freude stellt sich für viele Reisende erst am Urlaubsort ein, vor allem für Familien mit Kindern, die mit dem Auto zum Zielort unterwegs sind.

„Wie lange dauert es noch?“ oder „Wann sind wir da?“ hören Autofahrer mitunter schon nach nur 30 Minuten Fahrt, wenn noch zahlreiche Kilometer zum Reiseziel fehlen. Gebeutelt von der Langeweile im Auto werden die Kleinen immer quengeliger. Und für die meist auch gestressten Eltern verwandelt sich die Anfahrt in einen Höllentrip. Doch es gibt Abhilfe.

Am besten ist es, nicht zum Ferienbeginn zu starten, wenn die Autobahnen überfüllt sind und auch noch Staus drohen. Vorteilhaft ist die Abfahrt abends, denn die Kinder werden müde und schlafen bestenfalls.

Unabhängig vom Reisebeginn sollte bei längeren Strecken immer auf regelmäßige Pausen geachtet werden. Viele Raststätten verfügen über Spielplätze, auf denen Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben können. Für Hunger und Durst sollten Snacks und Getränke griffbereit mitgeführt werden. Klebriger Saft oder leicht schmelzende Schokolade können Flecken und schmutzige Hände hinterlassen und sollten durch leichte Snacks, Wasser oder verdünnte Säfte ersetzt werden.

Kinder sollten mit auflockernden Spielen, die zum Mitmachen und Nachdenken animieren, beschäftigt werden. Bewährt und immer wieder lustig ist das Erraten von Kennzeichnen oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Gespräche über den Urlaubsort, Nintendo oder iPod sind gute Beschäftigungen für ältere Kinder.

Für Jüngere oder Säuglinge sollten einige Lieblingsspielsachen tauglich verstaut und Musik mitgenommen werden. Spannende Hörspiele und Musik können die Aufmerksamkeit der Kinder fesseln und lassen die Autofahrt schneller verfliegen. Geräuschintensive Spiele, die den Fahrer nerven und dessen Konzentration beeinträchtigen, sollten vermieden werden. Vorfreude kann geweckt werden, wenn über den Urlaubsort gesprochen wird und die Kinder erzählen, wie sie sich den Urlaub vorstellen.
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