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Sandersdorfer wollen mit Fitness punkten
Michelle Gesell (v. links), Florian Eser und Stephan Heese sind mit dem Projekt "Ghettoworkout" nominiert.
Foto: Foto: Martin Bandau
aktualisiert am 11.10.2013 um 15:48:33

Sandersdorfer wollen mit Fitness punkten

Berlin/Sandersdorf (red.) Der bundesweite Wettbewerb „Mission Olympic“ nominierte die Sandersdorfer Fitnessidee als Initiative des Monats.

Jetzt zählt jede Stimme, denn auf der Website der gemeinsamen Aktion für Bewegung und Sport vom dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und Coca-Cola  www.mission-olympic.de, können die Besucherinnen und Besucher darüber abstimmen, wer Initiative des Monats Oktober wird.

Noch bis zum 14. Oktober hat das Projekt "Ghettoworkout" die Möglichkeit, sich gegenüber neun weiteren Kandidaten aus ganz Deutschland zu behaupten. Der Sieger gewinnt neben dem Titel 500 Euro für sein Sportprogramm. An den Zweitplatzierten gehen 300 Euro und der 3. Platz erhält ein Fördergeld von 200 Euro.

Momentan steht das Projekt kurz vor dem Sprung unter den besten drei.

Bei der 2013 privat gegründeten Initiative "Ghettoworkout" treffen sich Jugendliche mehrmals wöchentlich zum gemeinsamen Fitnesstraining. Jeder kann sich dem multikulturellen Sportlerteam anschließen und auch ohne Vorkenntnisse bei den Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht mitmachen. Das Ziel des Projektes ist es, dem Bewegungsmangel unter Jugendlichen entgegenzuwirken und ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten.

Die Idee überzeugte die Initiatoren und so können sich die Veranstalter der Initiative über eine Nominierung freuen. Das Siegerprojekt sowie Platz zwei und drei werden am 15. Oktober auf www.mission-olympic.de verkündet. Mit der Wahl zur Initiative des Monats wollen Coca-Cola und der DOSB die alltäglichen sportlichen Betätigungen jeder und jedes Einzelnen würdigen. Gesucht sind sowohl ehrenamtliche und private Sporttreffs als auch öffentliche Teams oder Vereine, die langfristig für mehr Aktivität in der Stadt sorgen. Bewerben können sich außerdem Initiativen aus Kindertageseinrichtungen und Schulen. Auch Initiativen, die sich für Bewegung und Sport am Arbeitsplatz einsetzen oder neue Bewegungs-räume schaffen und etablieren, werden gesucht.

„Ein wichtiger Bestandteil von Mission Olympic ist es, Menschen zu unterstützen, die sich privat für mehr Bewegung in ihrem Umfeld engagieren und damit eine aktive Lebensweise nachhaltig fördern“, sagt Uwe Kleinert, Leiter Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit von Coca-Cola Deutschland und Jurymitglied von Mission Olympic.

Hintergrund: Bundesweiter Wettbewerb Mission Olympic

Die Suche nach den besten sportlichen Initiativen ist Teil von Mission Olympic, dem bundesweiten Wettbewerb zur Förderung eines aktiveren Lebensstils von Coca-Cola Deutschland und dem DOSB. Die Initiatoren riefen die Aktion 2007 mit dem Ziel ins Leben, überall in Deutschland den Breitensport zu unterstützen. Hierzu Dr. Karin Fehres, Direktorin des Geschäftsbereiches Sportentwicklung sowie Mitglied im Präsidialauschuss Breitensport/Sportentwicklung des DOSB: „In Deutschlands Kommunen gibt es sehr viele Sportaktivitäten und fantasiereiche Gruppen, die sich zu Teams zusammenfinden und regelmäßig treffen. Bisher haben sich rund 9.400 dieser sportlichen Initiativen bei Mission Olympic beworben. Wir sind sicher, dass uns auch weiterhin eine Vielzahl von kreativen Bewerbungen erwartet.“

Die Initiatoren von Mission Olympic

Coca-Cola ist seit 1928 Partner der Olympischen Bewegung und seit 1929 auch in Deutschland aktiv. Über 10.000 Mitarbeiter produzieren und vertreiben hier mehr als 80 Produkte im Bereich der alkoholfreien Getränke – von Erfrischungsgetränken über Sportgetränke, Säfte und Schorlen bis hin zu Wässern.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist am 20. Mai 2006 aus der Verschmelzung von Deutschem Sportbund und Nationalem Olympischen Komitee hervorgegangen und zählt 27,8 Millionen Mitgliedschaften in mehr als 91.000 Sportvereinen.


Michelle Gesell (stellv. Vorsitzender des Vereins) erklärt dem Spatz: „Zunächst einmal ist der Name „Ghettoworkout“ mit einem Augenzwinkern zu sehen. Wir sind keine „Ghettokinder“ und wollen unsere Heimat damit auch nicht beleidigen. Wir sind ein Haufen Sportbegeisterter, welche den allgemeinen Bewegungsmangel an sich, welcher sich immer weiter in Deutschland zu verbreiten scheint, nicht nur stoppen, sondern das Gegenteil bewirken wollen.

Die Leute sollen verstehen, dass es nicht schwierig und teuer sein muss und vor allem Spaß machen kann, einen gesunden, kräftigen und funktionellen Körper aufzubauen. Auch die gesunde Ernährung steht bei uns mit ganz vorne. Mission Olympics gibt uns hier die Chance, solche Ziele zu erreichen, den Bekanntheitsgrad in ganz Deutschland zu erhöhen. Aber auch der Sieg in dieser Kategorie „Initiative des Monats“ kann unserer Gemeinde Sandersdorf-Brehna noch einmal zeigen, dass es sich lohnen kann auch in diesen Sport zu investieren.

Im Falle des Sieges, gewinnen wir 500 Euro, die wir beispielsweise in neues Equipment investieren könnten, um das Training noch interessanter, abwechslungsreicher und intensiver zu gestalten. Wir freuen uns über jede Stimme!
Wer Lust hat kann jederzeit bei uns vorbeischauen! Egal ob groß, klein, dick, dünn, alt, jung, Deutscher, Ausländer - jeder wird herzlich in unser 'Team' aufgenommen.

Wer Lust hat sucht mich einfach auf Facebook, schreibt an mic@ghettoworkout.de oder kommt zum Gerüst in der Bitterfelder Lunge. Dort treffen wir uns Montag, Mittwoch und Freitag um 17.30 Uhr.“
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