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Bauern starten 2014  zuversichtlich
Prof. Fritz Schumann ist der Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt.
Foto: Bauernverband S-A
aktualisiert am 10.01.2014 um 15:23:31

Bauern starten 2014 zuversichtlich

Sachsen-Anhalt (red.) Im Vorfeld der am 17. Januar  in Berlin startenden Internationalen Grünen Woche, der weltgrößten Ernährungsmesse, gibt der Bauernverband Sachsen-Anhalt eine optimistische Prognose zu den wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen des neuen Jahres ab.

„Die im vergangenen Herbst bestellten Kulturen wie Raps und Getreide stehen gut da. Auch die Tierbestände unserer Bauern sind gesund und liefern Fleisch, Eier und Milch in bester Qualität“, so der Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, Prof. Fritz Schumann.Die am Markt zu erzielenden Preise haben überwiegend ein gutes Niveau, lediglich für Hühner-eier und Fleisch von Schweinen, Geflügel und Rindern ist die weitere Entwicklung unsicher.

Von der neu ins Amt gewählten Bundesregierung erwarten die Bauern des Landes eine verlässliche, vorausschauende und unterstützende politische Begleitung. Die im Koalitionsvertrag dargelegten Ziele, wie etwa zu den erneuerbaren Energien, zur Privatisierung ehemals volkseigener Flächen über die BVVG oder zum Hochwasserschutz, müssen maßvoll und mit einer akku-raten Folgenabschätzung umgesetzt werden.

Als weiterer politischer Meilenstein steht die Gesetzgebung zur Umsetzung der EU-Agrarreform an. Zusätzliche Erfordernisse, beispielsweise im Rahmen der Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen, führen sowohl in den Landwirtschaftsbetrieben, als auch in der Agrarverwaltung zu einem höheren Verwaltungsaufwand, der jetzt schon an der Belastungsgrenze steht.
In diesem Zusammenhang appelliert der Verband an die Politik, im Rahmen der notwendigen Gesetzgebung praktikable Regelungen zu finden.

„Die von den Agrarministern der Bundesländer einstimmig verabschiedeten Eckpunkte zur Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland sind für den Bauernverband in Sachsen-Anhalt eine akzeptable Grundlage für die Planbarkeit der EU-Zahlungen als Ausgleich für die Einhaltung höchster Umweltstandards, die auskömmliche Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln regionaler Herkunft zu fairen Preisen und die Erhaltung des Lebenswertes im ländlichen Raum“, so Schumann.

„Wir brauchen einen zügigen Gesetzgebungsprozess, um Planungssicherheit in der Branche zu haben. Von den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung erwarten wir, dass die regionalen Besonderheiten eine angemessene Berücksichtigung finden, beispielsweise dass Berufsnachwuchs und junge Fachkräfte in Mehrpersonengesellschaften von der Junglandwirteregelung profitieren können,“ bekräftigt Schumann.

Leistungsschau

Auf der Internationalen Grünen Woche vom 17. bis 26. Januar auf dem Berliner Messegelände kann jedermann die Leistungsfähigkeit der
heimischen Land- und Ernährungswirtschaft erleben. Alljährlich informiert der Erlebnisbauernhof über aktuelle Themen, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Pflanzenernährung und -schutz. Darüber hinaus steht auf dem Erlebnisbauernhof und in der Tierhalle die Haltung von Nutztieren im Fokus.

Sachsen-Anhalt-Tag

Am 20. Januar ist Sachsen-Anhalt-Tag auf der Grünen Woche. In Halle 23 kann sich jeder von Vielfalt und Qualität unserer regionalen Ernährungswirtschaft überzeugen. Mit Blick auf den Wert der Branche für die Ernährung der Gesellschaft laden die Bauern nicht nur auf die Grüne Woche ein. Auch die Planungen für den Tag des offenen Hofes Mitte Juni  laufen bereits auf Hochtouren.
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