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Der Studienkompass hilft Hürden zu überwinden
Foto: STUDIENKOMPASS
aktualisiert am 03.02.2014 um 16:14:47

Abitur – und was kommt dann?

Halle/Leipzig (red.) Was kommt nach dem Abitur? Welche Studienmöglichkeiten gibt es und vor allem, wie finde ich das richtige für mich? Den meisten Jugendlichen fällt es schwer auf diese Fragen zu antworten. Der Studienkompass bietet individuelle Unterstützung auf dem Weg zum passenden Studienfach. Das gemeinnützige Förderprogramm wurde von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ins Leben gerufen.
Gefördert werden Schüler, die als Erste in ihren Familien ein Studium aufnehmen möchten. Ab sofort können sich alle Jugendlichen aus Halle und Leipzig, die 2016 ihr Abitur machen, bis zum 9. März unter www.studienkompass.de bewerben.

Besonders hoch sind die Hürden vor dem Studium für Schüler aus Familien ohne akademischen Hintergrund. Nach wie vor studieren Schüler aus Nichtakademikerfamilien bedeutend seltener als Schüler, deren Eltern bereits ein Studium absolviert haben. Aus diesem Grund bietet der Studienkompass Unterstützung bei der Bewältigung des schwierigen Übergangs von der Schule an die Hochschule und trägt so auch zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland bei.

„Der Studienkompass hat mir die Möglichkeit gegeben, mich selbst zu entfalten und  auch mal neue Wege zu erkunden. Ich habe gelernt, dass ich selbst herausfinden muss, wo ich hin möchte und dass ich nicht nur auf Andere hören sollte“, erzählt Carolin Gaertner, die von 2010 bis 2013 in der Studienkompass -Gruppe Frankfurt (Oder) gefördert, mittlerweile an der Universität Leipzig studiert und sich ehrenamtlich in der dortigen Studienkompass-Gruppe engagiert, um ihre Erfahrungen an die nachfolgenden Teilnehmer weiterzugeben.

Die Förderung des Studienkompass beginnt zwei Jahre vor dem Abitur und endet nach dem zweiten Semester an der Hochschule. Die Teilnehmer gestalten die dreijährige Förderung aktiv nach ihren individuellen Wünschen mit. Durch die verschiedenen Angebote entwickeln die Schüler eine eigene Vorstellung davon, worin ihre Stärken bestehen und entwerfen selbst ihre persönliche Studien- und Berufswegplanung. Die Erfolge des Programms sind durch eine unabhängige Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bestätigt. Über 90% der Teilnehmer haben erfolgreich ein Studium aufgenommen und konnten sich gut an der Hochschule einleben.

Die Bewerbung für das Förderprogramm läuft bis zum 9. März über die Website www.studienkompass.de.

Über den Studienkompass

Als gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft unterstützt der Studienkompass mit vielen weiteren Partnern Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Der Grund: Besonders Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, finden auffallend selten den Weg an die Hochschule. Ziel des Förderprogramms ist es deshalb, Hemmschwellen für die Aufnahme eines Studiums abzubauen und bei der Studienwahl zu beraten. Im Jahr 2014 nehmen rund 1.500 Schüler und Studierende an 30 Standorten am Programm teil, das eine der größten Bildungsinitiativen bundesweit ist. Mehr als 1.000 Jugendliche haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen.

Studienkompass-Partner sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die EWE AG, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Karl-Schlecht-Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die aqtivator gemeinnützige GmbH, die Stiftung Rapsblüte, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Nordmetall-Stiftung, die Rational AG, die Roche Diagnostics GmbH, die Bürgerstiftung Braunschweig, die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, die Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Karin Schöpf Stiftung,
die Unternehmensverbände im Lande Bremen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.
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Workshops sollen zur Orientierung helfen.
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