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Europagymnasium Bitterfeld erhält Fördermittel
Zur feierlichen Fördermittelübergabe gab die Instrumentalgruppe des Gymnasiums ein Ständchen zum Besten.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 18.02.2014 um 18:43:04

Europagymnasium Bitterfeld erhält Fördermittel

Bitterfeld-Wolfen (red/stj). Staatssekretär Michael Richter hat heute gemeinsam mit dem Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB), Manfred Maas, einen Förderbescheid über knapp 2,3 Millionen Euro an den Landkreis Anhalt-Bitterfeld übergeben. Landrat Uwe Schulze berichtete, dass die Gelder aus dem Landesprogramm Sachsen-Anhalt STARK III in einen zusätzlichen Neubau für das Europagymnasium „Walther Rathenau“ in Bitterfeld fließen. „Das Projekt hat bereits eine Vorgeschichte von über zwei Jahren. Eigentlich sollte das Geld dafür vom Kultusministerium kommen, aber es kam nicht“, so Landrat Uwe Schulze. „Im Juni 2013 verschlechterte sich die Lage noch weiter wo dann Handlungsbedarf bestand, noch im Krankenstand wurde ich darüber unterrichtet“, so der Landrat weiter.
 
Gemeinsam mit der Elterninitiative, dem Förderverein der Schule, dem Landtagsabgeordneten Lars Jörn Zimmer (CDU) und Landrat Uwe Schulze wurde um die Fördermittel gekämpft. "Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert", sagte Landrat Uwe Schulze voller Freude.
                       
„Das von der EU geförderte Investitionsprogramm Sachsen-Anhalt STARK III ist bundesweit einmalig. Damit werden Schulen und Kindertagesstätten im Land auf den neuesten Stand gebracht und zukunftssicher gemacht“, so Richter. Das neu entstehende Gebäude verbindet die zwei vorhandenen Komplexe miteinander und schafft neue Räumlichkeiten für den Schulalltag. Durch den Anstieg des Grundwasserpegels im Großraum Bitterfeld war der Kellerbereich nicht mehr nutzbar. Mit dem Ersatzneubau entsteht eine zentrale, barrierefreie Anlaufstelle, die künftig zudem als Mensa und als Veranstaltungsraum genutzt werden soll. In dem monolithischen Flachdachbau sollen weitere Unterrichtsräume im ersten Obergeschoss untergebracht werden. Beheizt wird das Gebäude über ein zentrales Blockheizkraftwerk mit moderner Brennwert-Technologie. Zur Energie- und Stromeinsparung werden u. a. ein Tageslicht-Leitsystem und eine Photovoltaikanlage installiert. Damit kann das Niveau eines KfW-Effizienzhaus 85  erreicht und bis zu 52 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.
 
Insgesamt lernen im Jahr durchschnittlich 862 Mädchen und Jungen im Europagymnasium. Die Bauarbeiten mit einer Gesamtinvestition über knapp 3,2 Millionen Euro, wovon 900.000 Euro der Landkreis Anhalt-Bitterfeld trägt, sollen voraussichtlich bis Januar 2015 abgeschlossen sein. Im Juni soll bereits der erste Spatenstich erfolgen.
 
„Das Europagymnasium ist eines von insgesamt 54 STARK III-Vorhaben, welche über die Investitionsbank bisher bewilligt wurden. In Summe wurden bereits 48,3 Millionen Euro über die zentrale Förderbank des Landes ausgereicht und damit insgesamt 72,4 Millionen Euro in Schulen und Kindertagesstätten investiert“, unterstreicht IB-Chef Maas.
 
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