Blau-Gelbe turnen am Rabenberg
Wollen in der bevorstehenden Saison ihren Gegnern das fürchten lehren: Elisabeth Tan, Hanna Schlaak, Michelle Wünsch, Elisa Ertel, Angelina Kerber und Sarah Engel (v.l.) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben.
Foto: Steffen Brost
aktualisiert am 04.03.2014 um 18:47:57

Blau-Gelbe turnen am Rabenberg

Bad Düben (sb). "Kaderschmiede Rabenberg - ich habe überlebt" ist ein vielbenutztes Zitat für Geräteakrobaten, die im Erzgebirge tagelang Schweiß fließen lassen mussten, um sich für neue Elemente und Übungen für die nächsten Wettkämpfe fit zu turnen. Gleich mit 30 Aktiven und Trainern startete der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben in der zweiten Winterferienwoche in die Höhen des Erzgebirges, kurz vor die Grenze Tschechiens. Der Sportpark liegt fast 900 Meter hoch auf dem gleichnamigen Berg im Erzgebirge. Dort haben die Bad Dübener eine Woche lang hart trainiert. Es herrschten ideale Trainingsbedingungen. Roland Podbiel und sein Team hatten für die Gäste aus der Kurstadt wieder optimale Bedingungen geschaffen. "Die Bad Dübener kenne ich seit vielen Jahren persönlich. Sie gehören zu den Stammgästen unseres Sportparkes. Die tollen Ergebnisse, die sie im Laufe des Jahres bei Wettkämpfen so einsammeln sammeln, sind auch ein Ergebnis für unsere gute Zusammenarbeit", so Podbiel. Und so begann jeder Morgen schon vor dem Sonnenaufgang im Kraftraum oder abwechselnd auf der Laufpiste vorm Haus. Trainer und Übungsleiterhelfer wollten auch fit bleiben. Dafür haben sie sich die Zeit vorm Aufstehen vorgenommen.

Während die jungen Turnerinnen noch Kraft im Bett tankten, werden fleißig Kilometer rund um den Rabenberg trainiert. Nach dem Frühstück waren sie dann dran. "Wir trainieren früh zweieinhalb und Nachmittag dreieinhalb Stunden. Und dann sind wir nocheinmal zwei Stunden nach dem Abendbrot in der Turnhalle, um unsere neuen Bodenübungen zu choreografieren", erzählte Nachwuchstalent Maya Liebmann. Vor allem die jüngsten legten sich ordentlich ins Zeug. Ohne zu murren und zu meckern absolvierten sie das harte Pensum. Und schnell sind die ersten Erfolge zu sehen. So klappen die Handstandüberschläge über den Sprungtisch von Josie Eckenigk und Maja Liebmann schon recht gut. "Die Mädels sind alle fleißig und ehrgeizig. Auch die Kleinsten machen alles mit, ohne sich zu drücken", lobte Kampfrichterin Anke Heinicke.