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Sandersdorf-Brehna will diese fünf Dinge 2014 meistern
Das moderne Rathaus in Sandersdorf-Brehna, welches gleichzeitig auch der Verwaltungssitz ist, steht für Stadtvater Andy Grabner für die noch junge Stadt.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 07.03.2014 um 13:35:36

Sandersdorf-Brehna will diese fünf Dinge 2014 meistern

Sandersdorf-Brehna (red/stj). Was sich in Sandersdorf-Brehna in diesem Jahr bewegt, darüber gibt Bürgermeister Andy Grabner dem Bitterfelder Spatz Auskunft. Andy Grabner informiert:

Stärkung der Stadt als Standort

Durch quantitative wie qualitative hochwertige und stabile Angebote in unseren Kitas, Schulen und Horten bieten wir unseren Familien gute Lebensbedingungen. Auch erleichtern wir zuzugswilligen, künftigen Einwohnern die Entscheidung für Sandersdorf-Brehna. Auch in diesem Jahr werden wir gemeinsam mit unseren Vereinen sportliche und kulturelle Veranstaltungen sowie gesellschaftliche Höhepunkte anbieten.

Geplante Investitionen umsetzen

Bereits im Jahr 2013 wurde mit den investiven Maßnahmen in der Grundschule Brehna, dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Glebitzsch sowie dem Umbau nebst Sanierung der Kirche Renneritz begonnen. Diese Maßnahmen sollen in diesem Jahr fertig gestellt werden. Darüber hinaus wird das Gewerbe- und Industriegebiet "Stakendorfer Busch" fertig erschlossen, dass ansiedlungswillige Unternehmen die besten Voraussetzungen ge-boten werden. In Petersroda wird außerdem der Pfarrplatz mithilfe von Fördermitteln grundlegend saniert.  

Titel von „Mission Olympic“ holen

In Zusammenarbeit mit unseren Vereinen, Kitas, Schulen und sehr engagierten Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters wollen wir am Final-Event-Wochenende vom 20. bis 21.Juni in Sportangeboten und Mitmachstationen so viele Aktivitätenpunkte wie möglich sammeln. Die gemeinsame Initiative von Coca-Cola und dem Deutschen Olympischen Sportbund fördert mit der Auslobung des Wettbewerbes den Breitensport in besonderem Maße.

Sanierungdes Haushalts

Erstmals in der Geschichte unserer noch jungen Stadt Sandersdorf-Brehna ist es uns gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden. Auf dieser Basis werden wir sukzessiv den Schuldenstand abbauen, ohne an Lebensqualität einzubüßen. Auch wenn der Gürtel enger geschnallt werden muss, werden wir nicht nur verwalten, sondern auch gestalten.

Grundwasser und Vernässung

Im Ortsteil Zscherndorf wurde mithilfe der LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH) bereits vor einigen Jahren begonnen, die Grundstücke, welche vom Grundwasserwiederanstieg betroffen sind, zu sanieren. Dies wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Darüber hinaus kämpfen wir mit dieser Problematik auch in den Ortschaften Brehna und Roitzsch. Derzeit wird auch hier ein Konzept erarbeitet um den Betroffenen zu
helfen.

Kommentare (2)

Ramsiner_Pflanze13.04.2014 um 20:41 Uhr
Ich bin leider erst heute, relativ spät, auf den Kommentar zu Grabners fünf Dingen, die 2014 gemeistert werden sollen, gestoßen. Grund war der Leserbrief im Bitterfelder Spatz. Respekt! Dass so manch große Versprechen zu manch großen Vorhaben in der Vergangenheit vonseiten Sandersdorf-Brehnas bereits gemacht wurden, ist nichts Neues. Da braucht man doch bloß in Richtung Brehna / Einkaufszentrum und zu dem gigantischen Bauvorhaben, um welches so gekämpft wurde, schauen. Nichts passiert da... Außer, dass immer mehr Läden im PEP schließen. Ignoranz statt Bürgernähe. Probleme der Bewohner der Stadt, welche eigentlich keine ist, werden als Unwahr abgestempelt und bestritten. Eine Stadt, bestehend aus Ortsteilen, die außer auf der Landkarte mittels Straßennetz, nicht wirklich eine Einheit bilden. Gebaut wird genau da, wo ein Normalbürger es bestimmt nicht braucht, und genau das, was keiner wirklich haben will. Ein Radweg von Ramsin nach Zscherndorf - davon träumen nicht nur die Fahrradfahrer. Selbst Autofahrer meinen, dass es endlich Zeit wird, die störenden Radler von der "Schnellstraße" zu verbannen. Gesichertere Bushaltestellen - es ist absolut nicht lustig, wenn die Kids sich morgens an der Bushaltestelle lachend gegenseitig auf die Straße schubsen. Weiterhin wird in Zscherndorf an der unmöglichsten Stelle (Liselotte-Rückert-Straße / zwischen August-Bebel-Str. und Delitzscher Straße) geparkt, so dass es schon ein Abenteuer ist, dort überhaupt entlangzufahren. Busse haben dort ihre Not und Mühe. Die Busverbindungen selbst sind unterste Schublade: wenn man frühmorgens 7:15 Uhr nach Bitterfeld (wohl gemerkt NUR dann und NUR in der Schulzeit möglich) per Bus fährt, dann sollte man sich dort recht viel vornehmen. Denn der nächste Bus zurück fährt erst gegen 13 Uhr. Behörden haben meist vormittags offen, nachmittags nützt einem die vorhandene Busverbindung nach Bitterfeld nicht wirklich viel. Es betrifft ja nicht nur die älteren Bewohner Ramsins, mit Sicherheit gibt es da genügend jüngere, die, wenn das Angebot vorhanden ist, per Bus in die Stadt fahren würden. Jedoch ist der Ortsbürgermeister der Meinung, es fahren genügend Busse nach Bitterfeld. Thema beendet. Genügend Busse fahren doch – das kann nur jemand sagen, der selbst den ganzen Tag per PKW durch die Gegend fährt und sich nicht mal die Mühe macht, dieses Problem überhaupt verstehen zu wollen. Lieber Ortsbürgermeister, nehmen Sie sich doch einmal die Zeit und studieren Sie den Busplan doch einmal. Kleiner Hinweis, Ramsin wird von der Linie 433 bedient, und über jeder Fahrt steht ein "S", was für "verkehrt nur in der Schulzeit" steht. Eine Stadt, in der man nicht mal per ÖPNV von Ramsin nach Sandersdorf oder Brehna kommt. Es könnten ja auch kleine Busse eingesetzt werden, kleine Stadtverkehrbusse. Diese wären bestimmt rentabel genug. Doch wenn das eigene Auto fehlt, keinerlei Möglichkeit zu haben, vor allem in den Ferien aus Ramsin weg zu kommen, um vielleicht mal per Bahn weiterreisen zu können, das zeigt nicht sehr viel von Bürgernähe. Umsteigen vom Rufbus auf einen in Zscherndorf stündlich verkehrenden Linienbus (warum Zscherndorf und nicht Ramsin?), bedeutet Chaos und Stress und hat überhaupt nichts Einladendes oder Erholsames an sich. Karneval und Feiern, Feiern, Feiern... mehr kann Sandersdorf-Brehna wohl leider nicht bieten. Irgendwie ist das ziemlich weit von den Bürgern der Stadt entfernt, von deren Probleme, Anregungen, Hinweise... Das ist keine Stadt. Beide Daumen runter, um mich meinem Vorredner anzuschließen.
kgh11.03.2014 um 21:30 Uhr
... das Gewerbe- und Industriegebiet "Stakendorfer Busch" fertig erschlossen, dass ansiedlungswillige Unternehmen die besten Voraussetzungen geboten werden... Prima, für diese potenziellen Unternehmer wurde sogar ein Radweg erschlossen (beleuchtet) - sollen die da mit ihren Dienst-Rädern in ihr Unternehmen radeln??? Für das gemeine Volk gibt es solche Wohltaten nicht. Ein Radweg z.B. zwischen Ramsin und Zscherndorf ist auf Nachfrage völlig unnötig. Der Herr Grabner möge selbst einmal tagsüber dort entlang radeln, um die Gefährlichkeit einschätzen zu können, wenn Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit bei Gegenverkehr rücksichtslos überholen. Vor allem ältere Leute bei Einkaufstouren zum einzigen Kaufladen in der Nähe (NETTO) nach Zscherndorf sind dem ausgesetzt. Hören Sie sich mal um bei den Betroffenen, die auch hocherfreut über die bestehenden “Busverbindungen” sind! Kinder zur Grundschule könnte man dort sowieso kaum noch lang schicken. Die bestehende Brücke soll weggerissen werden - ein guter Anlass weiter zu denken…? Um Ausreden vorzubeugen - es gibt auch einen Feldweg querfeldein, der sicher reaktiviert werden könnte! In dieser Beziehung - vorerst Daumen runter Herr Grabner!
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