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Ein Hauch von  Rallye „Paris-Dakar“
Volkmar Mandler und Benny Bode kurz vor der Abfahrt zur Rallye mit ihrem Golf Diesel.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 02.05.2014 um 14:50:20

Ein Hauch von Rallye „Paris-Dakar“

Roitzsch/Schwarzafrika (stj). Seit Dienstag, dem 29. April, sind nun mittlerweile  die Abenteurer Volkmar Mandler (63, aus Roitzsch) und Benny Bode (25, aus Brehna) unterwegs nach Afrika beziehungsweise schon auf ihrer Rallye quer durch Afrika. Die beiden bestreiten das "Dust and Diesel Rallyeprojekt" von Deutschland aus nach Schwarzafrika für einen guten Zweck.

Die Idee dort mitzufahren kam von Volkmar Mandler, der beruflich als Fahrschullehrer tätig ist, vor knapp einem Jahr. Er hatte über diese "Rallye für den guten Zweck" im Internet gelesen.

"Ich entschied mich sehr schnell dort mitzufahren, da ich neben dem Abenteuerspaß natürlich dieses Hilfeprojekt sehr gut fand. Nun brauchte ich nur noch einen zweiten Mann, der Strapazen auf sich nimmt und mit mir quer durch Schwarzafrika fährt. Den hatte ich dann beim Handballtraining auch sehr schnell gefunden", erzählt Volkmar Mandler begeistert.
"Ich brauchte absolut nicht lange überlegen und sagte spontan zu der Rallye sofort zu. Dies ist ein Urlaub der etwas anderen Art und ich bin davon begeistert", sagt Benny, der beruflich als Ingenieur arbeitet.

In der Vorbereitungszeit von knapp einem Jahr, kauften die beiden sich einen etwas älteren Golf SDI, den sie etwas für die Rallye in einigen Bereichen wie zum Beispiel den Unterboden oder das Fahrwerk modifizieren und reparieren mussten.

Außerdem benötigten die beiden eine Campingausrüstung, diverse Impfungen und jede Menge Informationen über die Länder, die sie auf der Strecke durchqueren. Von Roitzsch starteten die beiden nun erst nach München, von da aus geht es weiter über Frankreich bis zum Hafen in Tariffa (Spanien), wo sie sich mit 25 anderen Teams trafen.
Am 2. Mai startete nun die Rallye mit insgesamt 19 Etappen von Tariffa aus durch Marokko, Marrakesch, Mauretanien bis zum Ziel nach Senegal/St. Louis.  

Eine Etappe beträgt in etwa 100 bis 600 Kilometer und die gesamte Strecke beträgt in etwa 4000 Kilometer. Mit dabei auf der lange Strecke sind erfahrene KFZ-Mechanikermeister und Afrikaerfahrene, die kompetente Unterstützung leisten und mit für den reibungslosen Ablauf der Rallye sorgen.  Im Ziel angekommen, werden dann die Fahrzeuge der AEPN Waisenhausprojekte verkauft.  

Nach etwa dreieinhalb Wochen landen dann am 22. Mai Volkmar Mandler und Benny Bode wieder in Deutschland.

Weitere Informationen zum  "Dust and Diesel Rallyeprojekt" gibt es im Internet unter www.dust-and-diesel.com.
 
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