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Einführung der ersten Regionalbereichsbeamten in Bitterfeld-Wolfen
Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen Petra Wust, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Holger Stahlknecht und die beiden Regionalbereichsbeamte Wagner und Wichert (v.r.n.l.)
Foto: Hans Rigo Kluger
aktualisiert am 25.08.2014 um 13:03:07

Einführung der ersten Regionalbereichsbeamten in Bitterfeld-Wolfen

Bitterfeld (hrk.) Am 22. August lud der Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Holger Stahlknecht im Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen zur Präsentation der ersten umgesetzten Stufe der aktuellen Polizeistrukturreform ein. Neben dem obersten Dienstherrn und dem Hausherrn Kriminaldirektor Peter Ziehm waren die Bürgermeister der Städte Bitterfeld-Wolfen und Sandersdorf-Brehna und ein Mitglied des Zörbiger Stadtrates anwesend, um der Vorstellung der ersten vier berufenen Regionalbereichsbeamten beizuwohnen. In Übereinstimmung mit der Entscheidung, diese Stellen statt durch eine Ausschreibung mit der Besetzung der ehemaligen Kontaktbereichsbeamten vorzunehmen, die ihren Dienst in den bekannten und vertrauten Revieren weiterführen, waren dies die Polizisten Brestrich, Wichert, Wagner, und Pfeiffer, die im Anschluss über ihre Erfahrungen mit der neu geschaffenen Funktion und ihrer Annahme in der Bevölkerung berichteten.

Tenor war dabei mit Rückbezug auf die eingeleitete Reform die Unvermeidbarkeit von Einsparungen bei der Polizei – bis zum Beginn des kommenden Jahres ist ein Personalabbau bis auf 5800 Beamte in Sachsen-Anhalt zu erwarten - in der aber gleichzeitig die Chance auf eine effektivere und bürgernahe Polizeiarbeit durch die Wahrnehmung der Regionalbereichsbeamten liegt. Erste Eindrücke bestätigen, dass sie in ihrem Erscheinen als Ansprechpartner direkter wahrgenommen werden als etwa die Beamten auf einer Polizeidienststelle. Die Bürgermeister Grabner und Wust lobten die durch die Regionalbereichsbeamten zu erwartende Präventionswirkung genauso wie die vor allem für ältere Bürger höhere gefühlte und tatsächliche Sicherheit durch den „Polizisten auf der Straße“. Entsprechende Erfahrungen in Zörbig sind vergleichbar. Dies spiegelt das Verständnis des Arbeitsbildes des Regionalbereichsbeamten wider, der in der freien und auf die Bedürfnisse seines Betreuungsgebietes – Wochenmärkte, Sportveranstaltungen oder Vereinsfeierlichkeiten - abgestimmten Diensteinteilung laut Strukturreformplan ja nicht Teil des unmittelbaren Einsatzdienstes ist, sondern ein zusätzlicher persönlicher Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Kommunen sein wird. Hierbei nimmt er Straftaten auf und arbeitet laut Polizeioberkommissar Brestrich in Abstimmung mit der Oberbürgermeisterin und den Ortsbürgermeistern eng mit den einzelnen Gewerbe- und Ordnungsämtern bzw. auch den Ausländerbehörden zusammen. Auch wenn also einzelne Polizeireviere und –stationen wegfallen, ist nicht zu befürchten, dass die Betreuung der Bevölkerung lückenhafter oder weniger intensiv werden wird.
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