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aktualisiert am 26.11.2014 um 18:34:37

Aufstallungsgebot für Geflügel auch in Anhalt-Bitterfeld

Anhalt-Bitterfeld (red). Aufgrund der aktuellen Lage hat das Landesverwaltungsamt heute Nachmittag die Vorbereitung und Durchführung eines Aufstallungsgebotes für Geflügel in Risikogebieten angeordnet. Zu den Riskogebieten zählt auch der Landkreis
Anhalt-Bitterfeld.

Die Umsetzung des Aufstallungsgebotes soll bis zum 27. November erfolgen. Die Veterinärbehörde des Landkreises Anhalt-Bitterfeld ist derzeit dabei, alle Geflügelhalter über dieses Pflichtgebot zu informieren und deren Umsetzung anzuordnen. Die Anordnung erfolgt bis auf Widerruf. In Anhalt-Bitterfeld betrifft dies ca. 4.400 Geflügelhalter mit ca. 1,65 MillionenTieren.

In Sachsen-Anhalt und so auch in Anhalt-Bitterfeld wurde bislang kein aktueller Ausbruch der Geflügelpest bei Hausgeflügel oder bei einem Wildvogel festgestellt. Insofern handelt es sich zunächst um eine vorbeugende Maßnahme.

Der Nachweis des HPAI H5N8 Virus bei einem Wildvogel in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Geflügelpestverordnung kein Ausbruch.

Geflügelausstellungen und Geflügelmärkte (auch bereits genehmigte) dürfen nur durchgeführt werden, soweit der Veranstalter sicherstellt, dass

•    die auf der Veranstaltung jeweils gehaltenen Vögel vor der Veranstaltung klinisch tierärztlich untersucht werden und
•    die Veranstaltung in geschlossenen Räumen durchgeführt wird.

Info

Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche, die bei Geflügel, insbesondere bei Hühnern, Puten, Enten, Gänsen, aber auch bei anderem Geflügel sowie Schwänen und anderen Wildvögeln auftreten kann. Daher auch der Name Geflügelpest.

Es gibt verschiedene Typen dieser Erkankung, die für Tiere unterschiedlich krankmachend sind. Infektionen des Menschen mit dem in Mecklenburg-Vorpommern festgestellten H5N8 Virus sind weltweit bislang nicht nachgewiesen. Dennoch kann eine Empfänglichkeit des Menschen gegenwärtig nicht völlig ausgeschlossen werden.

Sollte bei einem Bestand die Geflügelpest amtlich festgestellt werden gelten EU-weite und nationale Vorschriften. Grundsätzlich wird das Geflügel in infizierten Beständen getötet und unschädlich beseitigt.  

 
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