Skyscraper
Greppin hat seinen Wasserturm wieder
Letzte Handgriffe am Greppiner Mini-Wasserturm: Bauleiter Manfred Vogt (rechts) richtet zusammen mit Thomas Pannier das Dach in die richtige Position.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 22.06.2015 um 18:53:18

Greppin hat seinen Wasserturm wieder

Greppin (stj/red). Heute (22. Juni 2015) wurde auf dem Greppiner Festplatz ein Modell des Greppiner Wasserturms aufgestellt.
Die Miniaturausgabe im Maßstab 1:12 ist das Werk von dem 81- jährigen Modellbauer Günther Beinert aus Gerbstedt. Er fertigte den nun jetzt etwa 3,20 Meter hohen Turm anhand von Fotos getreu dem Original aus Beton nach. Für Modellbauer Günther Beinert war der heutige Tag also ein spannender Moment, da er sein Werk auch noch nicht in vollständiger Größe zusammengesetzt gesehen hatte.
 
Das Zusammensetzen des Mini-Wasserturms war allerdings die Aufgabe der Firma „HEKU GmbH“ aus Gräfenhainichen. Zusammen mit Planer Gerhard Mantey vom Planungsbüro Dr.-Ing. W. Schwerdt und unter Federführung von Modellbauer Günther Beinert wurde der Greppiner Mini-Wasserturm bei wechselhaften Wetterbedingungen aus vier Teilen Stück für Stück aufgebaut. Den endgültigen Feinschliff erhält das Kunstwerk allerdings erst in den nächsten Tagen nach vollständiger Aushärtung des Betons.
 
Für Joachim Sabiniarz, Ortschronist und Mitglied im Vorstand des Greppiner Heimatvereins,  ist mit der Aufstellung des Wasserturms ein weiterer Meilenstein für die Fertigstellung des Greppiner Festplatzes endlich erreicht.
 
Bereits Mitte April 2015 wurde mit den Bauarbeiten für Umgestaltung des Festplatzes begonnen. Als Vorleistung mussten Baumfällarbeiten unter Beachtung des Bundesnaturschutzgesetzes durchgeführt werden. Ersatzpflanzungen für die Bäume sind innerhalb der Maßnahme in höherer Qualität und naturschutzrechtlich hinreichend vorgesehen.
 
Aus Anlass der Festwoche vom 17. bis 23. August zur 625-Jahr-Feier von Greppin sollen die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Festplatzes Ende Juli 2015 abgeschlossen sein.
 
Beauftragt wurde mit den Bauarbeiten die Fa. HEKU GmbH aus Gräfenhainichen, nach öffentlicher Ausschreibung. Diese Firma war bereits für die Stadt Bitterfeld-Wolfen mehrfach tätig.
 
Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 130 000 Euro, inklusive Entwicklungspflege der Bäume sowie den baubegleitenden Kontrollprüfungen bezüglich des Bodenmaterials. Zudem die Anfertigung und der Transport der Miniaturnachbildung des Wasserturmes, wofür das Fundament sich in Vorbereitung befindet.
 
70 Prozent der Nettobaukosten werden durch den ALFF (Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten) im Rahmen der Dorferneuerung gefördert. Zum heutigen Zeitpunkt kann nun von einem etwa 70 prozentigen Fertigstellung gesprochen werden. 
 
Auf dem Festplatz selbst sind die meisten Gewerke, wie Erdarbeiten, Wege asphaltiert, Beleuchtung installiert, abgeschlossen.
Ebenfalls in Arbeit ist die Mutterbodenandeckung bzw. anschließend soll die Rasenansaat erfolgen. Auf der Terrasse am John-Schehr-Saal ist neues Pflaster verlegt wurden. Die Treppe an der Bühne ist in Arbeit.
 
Gegenwärtig werden an der behindertengerechten, neu erstellten Rampe. beidseitig noch die Geländer angepasst bzw. angeschweißt.
Auf der Terrasse wurde auch eine Baumhülse verankert, z.B. für die jährliche Aufstellung des Weihnachtsbaumes.
 
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