Für 40 junge Frauen und Männer fängt der Ernst im Berufsleben an
Klaus-Dieter Kohlmann, Obermeister der Fleischerinnung Sachsen-Anhalt, wünschte den frischgebackenen Fleischern viel Glück.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 05.09.2015 um 18:15:28

Für 40 junge Frauen und Männer fängt der Ernst im Berufsleben an

Bitterfeld (red/stj). Am 2. September 2015 sprach die Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld im Bitterfelder Wasserzentrum insgesamt 40 junge Frauen und Männer in einer feierlichen Zeremonie als Gesellen frei. Für die Jungfacharbeiterinnen und Jungfacharbeiter der Berufe Fleischer, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk Bäckerei und Fleischerei, Friseur, Tischler, Maurer und Hochbaufacharbeiter fängt mit der Freisprechung nun der Ernst im Berufsleben an. Den jungen Leuten gaben Kreishandwerksmeister Roland Prokop und Landrat Uwe Schulze (CDU) in ihren Reden noch ein paar hilfreiche Worte mit auf den Weg ind das zukünftige Berufsleben.
 
„Wir benötigen Fachkräfte, so wie sie. Den ersten Schritt haben sie bereits erfolgreich hinter sich gebracht, mit ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung haben sie den Grundstein für eine Zukunft im Handwerk gelegt. Manch einer von ihnen denkt jetzt sicherlich, endlich fertig mit dem Lernen. Doch ich bin sicher nicht der einzige der ihnen ans Herz legt, mit dem Lernen niemals aufzuhören. Auch wir, als gestandene Meister lernen immer noch weiter, erweitern unser Wissen und passen es dem Stand der Zeit an“, sagte Kreishandwerksmeister Roland Prokop zu den jungen Facharbeitern
 
„Besinnen sie sich auf das, was ihre Vorfahren schon gemacht haben und was sie weitertragen. Den Geist des Deutschen Handwerks im wahrsten Sinne. Dafür wünsche ich ihnen viel Glück, Gottes Segen, eine gute und erfolgreiche Arbeit und immer Leute, die sie auch anständig bezahlen“, so Landrat Uwe Schulze (CDU).

Insgesamt hatten 46 Prüfungsteilnehmer an den Prüfungen teilgenommen, wovon 40 Auszubildende ihre Gesellenprüfung erfolgreich abschlossen. Mit Durchschnittsnoten von 2,76 in der Fertigkeitsprüfung und 3,43 in der Kenntnisprüfung hatten sich die Prüfungsergebnisse im Gegensatz zum Vorjahr etwas verbessert.