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Megaparty auf der Halbinsel
Festivalbesucher wollen an Pfingsten auf dem „Sputnik Spring Break“-Festival drei Tage Abtanzen und so richtig die Sau raus lassen.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 26.05.2017 um 14:05:01

Megaparty auf der Halbinsel

Pouch (stj/red). In wenigen Tagen ist es wieder soweit – das alljährliche Pfingstwochenende! Dann wird die Halbinsel Pouch für wenige Tage um einige Einwohner reicher, denn vom 2. bis 5. Juni entern etwa 25 000 tanzwütige junge Leute aus ganz Deutschland das Landschaftskunstprojekt, um traditionell dort ihr „Sputnik Spring Break“-Festival an der Goitzsche zu zelebrieren.

Marteria, Kraftklub, Trailerpark, Chefboss, Kontra K, Steve Aoki, Alan Walker, Felix Jaehn – das gesamte Künstleraufgebot ist schier unendlich. Auf das Party-Volk warten auch in diesem Jahr wieder viele Musiker, die die Halbinsel Pouch wohl zum Beben bringen werden.

So präsentieren der Rostocker Rapper Marteria und die Chemnitzer Jungs von Kraftklub der feierwütigen Masse an Pfingsten nagelneue Songs von ihren neuen Alben. Außerdem steuern die Hamburger Hip-Hop Mädels von Chefboss, die in diesem Jahr bereits wiedeholt auf dem Spring Break auftreten, diesmal die offizielle Festivalhymne „Insel“ bei. Das Musikfestival, welches seit 2008 in Pouch bereits in der zehnten Auflage nun stattfindet, feiert außerdem am Pfingstwochenende seinen 10. Geburtstag. Momentan ist es allerdings noch nicht ausverkauft. Dies kann sich allerdings noch kurzfristig ändern. Wer also bis jetzt noch kein Ticket hat, kann leider nur über sein Rundfunkempfangsgerät die Festivalmusik hören oder sollte sich zügigst sputen.

Nach so viel Festivalerfahrung setzt das Festival ansonsten natürlich auf Bewährtes, wie einem Supermarkt auf dem Festivalgelände, umfangreiche Duschcontainer oder einer „Freizeit-Area“ mit den Möglichkeiten zur sportlichen Aktivität mit Beachvolleyball und Beachsoccer.

Glasflaschen sind tabu!
Weiter soll auch in diesem Jahr laut der Campingplatzordnung das Umweltbewusstsein der Festivalbesucher auf dem Campingplatz sensibilisiert werden.

Denn die Halbinsel Pouch gilt als Herzstück des ehemaligen Bitterfelder Bergbaureviers und ist nicht nur Teil des weltweit größten Landschaftskunstprojekts, sondern auch schützenswerte Heimat für viele Pflanzen und Tiere.

Laut Veranstalter gilt ein strenges Glasverbot, dafür wird es bei der Anfahrt, aber auch auf dem Gelände Kontrollen geben. Dosenbier statt Gerstensaft aus dem Kasten, wird es hier also heißen. Alle weiteren Informationen dafür stehen in der Campingplatzordnung, die sich jeder auf der Webseite zum Festival runterladen kann. Nun fehlt zum Festival nur noch das Party-Volk. Also langsam das Gepäck zusammen suchen, die gute Laune nicht vergessen und nichts wie los in Richtung Bitterfeld auf die Halbinsel Pouch.

Information
Jede Menge weitere Informationen rund um das Pfingst-Festival gibt‘s im Internet unter www.sputnik-springbreak.de.

 
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