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111 Feuerwehreinsätze im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 19.01.2018 um 13:35:37

111 Feuerwehreinsätze im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Anhalt-Bitterfeld (red). Laut einer Pressemitteilung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld wurden am 18. Januar 2018 in der Zeit von 14.28 Uhr (FF Aken) bis 21.54 Uhr (FF Burgkemnitz) wurden insgesamt 110 Erstalarmierungen durch die Leitstelle durchgeführt. Die zuletzt alarmierte Feuerwehr Burgkemnitz war um 23.29 Uhr wieder einsatzbereit. Zudem wurde heute Nacht um 1.25 Uhr noch die OF Roitzsch zu einem Sturmeinsatz alarmiert.

Die insgesamt 111 Erstalarmierungen (bereits abgeschlossene Einsätze) teilen sich wie folgt auf im Landkreis:
 
  • 67 Altkreis Bitterfeld
  • 26 Altkreis Köthen
  • 18 Altkreis Zerbst

Derzeit sind Kräfte der FF Muldestaussee in Muldenstein und Gossa im Einsatz. Diese richten eine Notstromversorgung in der Sekundarschule Muldenstein und in der Grundschule Gossa ein.

Bereits gestern Mittag wurden die Stadt- und Gemeindewehrleiter per E-Mail darüber informiert, dass zur Entlastung der Leitstelle eigene gemeindliche Einsatzleitungen gebildet werden sollen, um die bevorstehenden Sturmeinsätze selbst zu koordinieren und abzuarbeiten. Dies klappte auch bei einem Großteil der Gemeinden. Nach Alarmierung der Feuerwehren durch die Leitstelle wurden dann die Einsätze an die örtlichen Einsatzleitungen abgegeben. Gleichfalls wurden die Folgeeinsätze der örtlichen Einsatzleitungen mitgeteilt, so dass ich Ihnen abschließend nicht die Gesamteinsatzzahlen der Feuerwehren im LK mitteilen kann. Insofern bleibt es bei den o.g. 111 abgeschlossenen Einsätzen (Erstalarmierungen) zwischen Donnerstag 14:28 Uhr (FF Aken) und heute morgen um 1:25 Uhr (FF Roitzsch). Man kann aber davon ausgehen, dass es sich um mindestens 250 bis 300 Einsätze gehandelt haben muss.

Zur Auslastung der Leitstelle kann gesagt werden, dass zwischen 15:00 Uhr und 18:15 Uhr die Notrufleitungen ausgelastet waren. Die drei diensthabenen Disponenten waren im Dauereinsatz. Vereinzelt kam es zu Verzögerungen in der Notrufannahme. Der Landrat machte sich ebenfalls einen persönlichen Überblick über die Arbeit der Leitstelle während des o.g. Zeitraums.

Bei den Einsätzen handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume, beschädigte Freileitungen, abgedeckte Dächer, herabgefallene Dachziegel, durch Lkw blockierte Straßen und  einige eingelaufene Brandmeldeanlagen (u.a. die LK-Verwaltung in Köthen und das Jugendwohnheim in Bitterfeld). Insofern die typischen Sturmeinsätze.
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