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Berufsbildende Schule Anhalt-Bitterfeld ausgezeichnet
Die berufsbildende Schule Anhalt-Bitterfeld wurde mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Mit dabei bei der feierlichen Preisverleihung waren unter anderem die Schulpaten – Hans-Joachim Watzke (2 v. links, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, und Christian Prokop (links), Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 20.03.2018 um 16:54:50

Berufsbildende Schule Anhalt-Bitterfeld ausgezeichnet

Bitterfeld (red). Es passiert nicht alle Tage, dass berufsbildende Schulen in das Courage-Netzwerk aufgenommen werden. Mit der Berufsbildenden Schule Anhalt-Bitterfeld erhält am 20. März 2018 die bislang größte Einrichtung in Sachsen-Anhalt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
 
Die Festveranstaltung anlässlich der Verleihung des Titels am 20. März 2018 steht unter dem Motto „37 Länder – eine Schule“. Dazu hat sich viel Prominenz angesagt: Neben Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und Bildungsstaatssekretärin Eva Feußner waren auch die beiden Schulpaten – Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, und Christian Prokop, Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft, in Bitterfeld bei der Preisverleihung anwesend. Die Titelverleihung übernahm Maik Reichel,  Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt,.
„Für uns ist es ein schöner Erfolg, dass jetzt die dritte staatliche Berufsbildende Schule öffentlich demonstriert, sich gegen jede Form von Rassismus und für ein besseres Miteinander einsetzen zu wollen“, so Cornelia Habisch, Landeskoordinatorin des Schulnetzwerkes in Sachsen-Anhalt. Dass es gelungen ist, den notwendigen Rückhalt  unter den Schülerinnen und Schülern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu finden, sei auch ein Verdienst des Schülerrates. „Damit haben wir wieder eine Schule mehr, die Extremismus, Diskriminierung und Gewalt die Rote Karte zeigen will.“
 
Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Bitterfeld-Wolfen steigt die Zahl der Netzwerkschulen  in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 137. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten.
 
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