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Hallo, ich bin Jannik aus Muldestausee. Ich zeige euch heute, was mir an meiner Heimat so gefällt ...
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 21.07.2018 um 18:11:41

Komm ich zeig Dir ... Muldestausee

Muldestausee (stj/red). „Ich lebe gern hier bin seit etwa einem Jahr bei der Kinderfeuerwehr in Gröbern“, sagt der neunjährige Jannik aus Gossa in der Gemeinde Muldestausee. „Die Ortsfeuerwehr Gröbern wurde 1925 gegründet, hat etwa 30 bis 40 Mitglieder und gehört mit zur Freiwilligen Feuerwehr Muldestausee. In Gröbern haben wir bei der Kinderfeuerwehr aller zwei Wochen Dienst und lernen dort bereits die ersten Grundlagen der Brandbekämpfung“, erzählt der neunjährige weiter. 

„Außerdem interessiere ich mich für Holzbastelei, Landwirtschaft und probiere mich beim Verein „Musikkultur Dübener Heide e. V.“ an verschiedenen Musikinstrumenten aus. In meiner Freizeit gehe ich gern baden im Gröberner See oder erkunde mit meinen Freunden die Gegend“, sagt Jannik, der nach den Ferien in die 4. Klasse kommt.

Über die Gemeinde Muldestausee fallen Jannik auf Anhieb der Gröberner See, der Muldestausee, die Goitzsche, der Rote Turm in Pouch, der Pegelturm, das Heizhaus in Gröbern, die Muldebrücken, die vielen Kirchen und natürlich die für ihn sehr große Fläche der Gemeinde mit seinen vielen Ortsteilen ein. 

Die Gemeinde Muldestausee ist am 1. Januar 2010  im Rahmen der Gemeindegebietsreform entstanden und liegt im östlichen Landkreis Anhalt-Bitterfeld am Muldestausee. Die Fläche der Gemeinde umfasst mit seinen 13 Ortsteilen Burgkemnitz, Friedersdorf, Gossa, Gröbern, Krina, Mühlbeck, Muldenstein, Plodda, Pouch, Rösa mit Brösa, Schlaitz, Schmerz sowie Schwemsal rund 137 Quadratkilometer und hat rund 11.700 Einwohner (Stand 31. Dezember  2016). 

Burgkemnitz:
Burgkemnitz wurde erstmalig im Jahr1456 urkundlich erwähnt und 1645 von den Kaiserlichen ausgebrannt. Dadurch wurden alle Aufzeichnungen vernichtet, nur eine Urkunde aus dem Jahre 1456 wurde wiedergefunden.

Im Ort erstrahlt ein Denkmal der Baukunst, die Barockkirche Burgkemnitz, welche 1722 erbaut wurde. Die Burgkemnitzer Kirchenkonzerte sind zur Tradition des Ortes geworden und regional sowie auch überregional sehr beliebt.Eine weitere Attraktion ist das im Renaissancestil erbaute Schloss, welches inmitten eines großen Parks steht und lange im Besitz von Familie Bodenhausen war. Aktuell befindet sich das Schloss in Privatbesitz und soll umfassend saniert werden. Heute erinnern die alten Grabplatten auf dem Friedhof an das alte Adelsgeschlecht der Familie Bodenhausen.

Die Landschaftsteile und Biotope des Ortes Burgkemnitz kann man durch ein Lehr-Wander-Wegsystem erkunden sowie die “Spur der Steine“- einen Findlingslehrpfad. Weiterhin kann in dem Ort der Gesundbrunnen und ein Arboretum, ein Garten mit verschiedenen Baum- und Straucharten, erkundet werden. Die Freiwillige Feuerwehr und der Heimatverein pflegen die Traditionen des Ortes und laden regelmäßig zum gemütlichen Beisammensein ein.

Friedersdorf: Am 6. Juni 1222 wurde Friedersdorf erstmalig als Fridrichestorf urkundlich erwähnt. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt wurde der Ort ab Mitte des 19. Jahrhunderts vorwiegend Wohnsitz von Arbeiterfamilien, die in der umliegenden Industrie, im Reichsbahnkraftwerk oder im Bergbau beschäftigt waren.

Der 790 Jahre alte Ort hat aber nicht nur eine interessante Geschichte  zu bieten, sondern ist heute ein attraktiver Wohnstandort. Seit 1997 bildet Friedersdorf mit dem Nachbarort Mühlbeck das „Erste deutsche Buchdorf“. In zahlreichen nach Spezialgebieten unterteilten Antiquariaten finden Buchliebhaber so manches kostbare oder das schon lang gesuchte Buch.

Mit der Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaft Goitzsche entwickelte sich Friedersdorf außerdem zu einem attraktiven Ausflugsziel. An der Friedersdorfer Bernsteinpromenade können höhentaugliche Besucher über eine Wendeltreppe den 26 m hohen Pegelturm erklimmen, der über eine Seebrücke zu erreichen ist. Der Rundblick ist phantastisch. Historisch steht Friedersdorf in nichts nach. Die im Dorfzentrum befindliche Kirche ist Station der Mitteldeutschen Kirchenstraße (Radwanderroute 10). 

Der Altar zählt zu den besonders beachtenswerten Kunstwerken des Landkreises Anhalt-Bitterfeld (Entstehungszeit vor 1520). Er ist ein Marienaltar mit Gemälden aus der Cranachschen Schule. Im Zeitalter der Industrialisierung war die alte Friedersdorfer Kirche für die Gemeinde aber zu klein geworden. Deshalb wurde ein Neubau beschlossen. Beginn des Kirchenneubaues war 1897. Grundsteinlegung am 22. März 1898. Am 13. August 1898 wird die aus dem frühen 13. Jahrhundert stammende kleine Glocke der alten Kirche das letzte Mal geläutet. 

Die Glockenweihe der neuen Glocken war am 11. August 1898. Am 11. Oktober 1898 wurde der Turmkopf aufgesetzt. 
Am 20. Juli 1899 erfolgte die Weihe der neuen Kirche durch den Generalsuperintendenten Vieregge. Da der alte Marienaltar der Friedersdorfer Gemeinde nicht evangelisch genug war, schmückten Sie die Kirche mit einem Farbdruck des Abendmahlbildnisses von Leonardo da Vinci. 1955 wurde der alte Marienaltar nach einer umfassenden Restaurierung in der Apsis aufgestellt und der Farbdruck des Abendmahls kam in den Kirchvorraum. Die Friedersdorfer Kirche ist ein einschiffiger neogotischer Bau. Das Gewölbe des Kirchenschiffes wurde als Kreuzrippengewölbe aus gebrannten Formziegeln in rötlichem Farbton ausgeführt. Die Wände der Kirche sind einfarbig gehalten. Das Deckengewölbe ist mit Blumenranken bemalt und original erhalten.


Der Turm der Kirche ist 42,40 m hoch und trägt drei Glocken. Bis 1959 wurden die Glocken noch von Hand mit Seilen geläutet. Dann wurde ein elektrischer Antrieb eingebaut und die Bedienung erfolgte von einer Schalttafel im  Vorraum der Kirche aus. Die Turmuhr wurde ursprünglich durch ein mechanisches Uhrwerk der Firma Zachariä aus Leipzig mit Handaufzug angetrieben, später dann wurde sie mit einem Motoraufzug angetrieben. Das alte Uhrwerk ist noch voll betriebsfähig und ist im Turm ausgestellt. 1994 wurde sowohl die Uhr mit Mitteln der Gemeinde Friedersdorf als auch die Schaltung der Glocken mit Spendenmitteln der Kirchengemeinde modernisiert. Das Uhrwerk wurde mit einer Funkfernsteuerung versehen. Mit der Sprengung von 3 Mauerwerksschornsteinen verlor die Ortschaft am 10.April 2011 die letzten Zeitzeugen des ehem. Bahnkraftwerks Muldenstein, welches sich auf Friedersdorfer Gemarkung befand.Eine Dampfspeicherlokomotive, die von 1975 bis 1993 Kohlezüge vom Bahnhof zum Werk zog, kann in der Nähe der Muldebrücke besichtigt werden.  

Die Muldebrücke mit ihrer Länge von 240 Meter und die Fischtreppe mit den 43 Becken wurden 1975 gebaut. 

Das Auslaufbauwerk am Ende des Muldestausees verbindet die Orte Friedersdorf und Muldenstein miteinander. Im gleichen Jahr wurde auch der Muldestausee geflutet und die Mulde durch das Restloch des Tagebaus Muldenstein verlegt und die Friedersdorfer Aue verlor ihren Auecharakter. 1990 wurden Teilbereiche des Muldestausees zum Naturschutzgebiet erklärt. 1992 erfolgte eine grundlegende Sanierung des Dorfzentrums.

Gossa:
In Gossa gibt es gut erhaltene ehemalige Bauernhöfe und nebenan typische anhaltinische Arbeitshäuser. Hier legt man viel Wert  auf Landschaft- und Naturschutz sowie auch der Ort Schmerz. Zwischen diesen beiden Ortsteilen wurde ein Biotopverbund geschaffen. Der Dorfteich von Gossa ist ein wertvolles Biotop für eine Vielzahl von Kleinlebewesen. Weiterhin befindet sich in der Mitte des Ortes eine alte Dorfkirche. 

Die Evangelische Christophorus-Kirche steht inmitten des Dorfes. Das romanische Gotteshaus zwischen Mulde und dem Naturpark Dübener Heide wurde wohl in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Feldsteinen erbaut. Wahrscheinlich noch aus der Erbauerzeit stammt die schwere Eichentür. Diese gilt es zum Betreten der Kirche zu passieren. Seit 2003 erfolgten im Inneren und Äußeren des Gossaer Gotteshauses umfassende Sanierungsarbeiten. Dazu zählen unter anderem die Instandsetzung von Glocken und Glockenstuhl, die Sicherung der Wandbilder und die Neugestaltung der Fenster. 

Gröbern:
Erstmalig wurde Gröbern bei der Kircheneinweihung der Kirche zu Wörlitz am 12. Dezember 1200 urkundlich erwähnt. Das ländliche Dorf Gröbern war durch den Tagebaubetrieb sehr bekannt.Aus der Braunkohlengrube entsteht jetzt ein Naturerholungsgebiet. In einem Restloch des Tagebaus Gröbern entsteht auf 36 Hektar der Gröberner See. In Gröbern werden Besucher durch ausgeschilderte Wanderwege zu Spaziergängen durch die Dübener Heide eingeladen. Weitere Anziehungspunkte am „Gröberner See“ sind die Aussichtsplattform, das alte Heizhaus, eine Wetterschutzhütte sowie Grillplatz mit Sitzmöglichkeiten.

Die Evangelische Kirche in Gröbern liegt inmitten des Dorfes. Die Turmhaube ist schon von weitem sichtbar. Um den Eingang zum Gotteshaus zu finden, muss man aufgrund der Umbauung schon etwas genauer suchen. Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Vorgängerbau der Kirche von Wörlitzer Mönchen aus gewaltigen Feldsteinen errichtet. Der dreißigjährige Krieg brachte viel Leid und Zerstörung mit sich. Davon war auch Gröbern betroffen. 1637 wurde das Gröberner Gotteshaus schwer getroffen und es standen nur noch die äußeren Mauern. 

Ihr jetziges Ansehen erhielt die romanische Kirche nach den Reparaturen von 1654. 2011 wurden 
von der Dorfkirche Gröbern letztmalig die Fassade, der Turm und das Dach aufwändig 
saniert. 

Krina:
Krina´s erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 1530. Aber schon im Jahre 1642 brannte das Dorf nieder. Im Jahre 1816 wurde Krina zu Preußen zugeordnet. Ein Gedenkstein in Krina weist den Ort als Mittelpunkt des Deutschen Reiches 1871-1918 aus. 

Der Ort besteht aus zwei Ansiedlungen „Neu Krina“ mit vielen Einfamilienhäuser und „Alt Krina“. Krina wurde bekannt durch die Herstellung von Splittbrettchen und Pechbrennen. Aus der Dorfschule entstand das Landhaus Krina. Sehenswert ist die alte Kirche mit dem Fachwerkturm und dazu die alten Glocken aus den Jahren 1668 und 1862, diese stehen außerhalb der Kirche auf einem Glockenstuhl. Für die Wanderfreunde gibt es außerdem zahlreiche Wanderwege. 

Mühlbeck
Der Ort Mühlbeck wurde erstmalig im Jahre 1388 urkundlich erwähnt. Doch die Kirche, ein romanischer Feldsteinbau, ist ca. 150 Jahre älter. Der Kern Mühlbecks ist ein Straßenangerdorf, in dem sich die beiden Elemente Straßen- und Angerdorf vereinen. Die Einzelhöfe reihen sich eng aneinander, die Giebel der Wohnhäuser sind der Straße zugewandt. Die Grundform des Ortes bildet ein Rechteck, wie auch die einzelnen Gehöfte. Ein Bach durchfloss den Anger, der leider durch den Braunkohleabbau seinen Zulauf verlor.
Im Jahre 1638, in der Zeit des 30jährigen Krieges, wurde Mühlbeck ein Opfer der Flammen. Nur die Kirche und 7 kleine Häuser überstanden die Verwüstungen. Nach einem amtlichen Bericht von 1663 war der Ort danach längere Zeit wüst und wurde erst nach dem Krieg wieder besiedelt.

Eine nicht unwichtige Rolle spielte Mühlbeck im Zusammenhang mit dem Napoleonischen Befreiungskrieg. Am 7. Oktober 1813 trafen sich im Pfarrhaus zu Mühlbeck der Kronprinz von Schweden Bernadotte (späterer König von Schweden), der Prinz Wilhelm von Preußen und der Feldmarschall Blücher, um Festlegungen zu treffen, Napoleon zu schlagen.
In Mühlbeck wurde ein in der Musikwelt nicht unbedeutender Komponist und Organist des Spätbarocks geboren. Im ältesten Mühlbecker Kirchenbuch steht, dass im oberen Dorf (östlich der Kirche) Gottfried Kirchhoff, als Sohn des Bauern Martin Kirchhoff, geboren wurde. Er besuchte gemeinsam mit Georg Friedrich Händel das Stadtgymnasium in Halle und beide wurden von dem Kantatenmeister Zachau in Komposition und Orgelspiel unterrichtet. Nach dem Tode von Friedrich Wilhelm Zachau übernahm Kirchhoff das Amt des Organisten an der Marktkirche zu Halle.

Prof. Dr. Serauky, ein bedeutender Musikwissenschaftler und Händelbiograph schrieb über Kirchhoff: „Gottfried Kirchhoff ist einer der bedeutendsten Komponisten und Kirchenmusiker des Spätbarocks.“

Um 1900 wirkten sich die Ansiedlung der chemischen Industrie in Bitterfeld und der damit verbundene Braunkohleabbau auf unser Dorf wesentlich aus. Viele der in der Landwirtschaft tätigen Einwohner suchten sich in der Industrie eine Beschäftigung. Ab 1962 erreichten die Kohlebagger die Mühlbecker Flur. Damit wurde den noch verbliebenen Bauern die Existenzgrundlage entzogen.
Nach der Wende im Jahre 1989 erfolgte eine Umprofilierung der chemischen Industrie. Die Umweltbedingungen unseres Dorfes verbesserten sich erheblich. Durch die Flutung des Tagebaurestloches Goitzsche entstand ein großer See, der direkt an Mühlbeck angrenzt.

Im September des Jahres 1997 wurde gemeinsam mit dem Nachbarort das erste deutsche Buchdorf Mühlbeck - Friedersdorf gegründet. In der ehemaligen Grundschule sind die ersten Buchläden eröffnet worden. Später wurden nicht mehr genutzte Objekte, wie die alte Schmiede, die Bäckerei, ein Stallgebäude sowie der Dorfkonsum zu Buchläden umgebaut. Derzeit bestehen im Buchdorf 7 Antiquariatsgeschäfte an sechs Standorten.

Im neu renovierten alten Pfarrhaus ist neben einem Antiquariat auch eine Geschichtsstube entstanden, in der die interessante Geschichte Mühlbecks dargestellt ist.

Muldenstein
Muldenstein wurde im Jahre 1346 erstmalig erwähnt. Die Ortschaft ist aber wahrscheinlich viel älter, denn die Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert. Im Jahre 1476 wurde das Franziskaner Kloster durch die Gebrüder von Ammendorf gegründet, unter Genehmigung von Paul Sixtus der IV. Unter den Linden am Kloster soll, im Jahre 1520 Martin Luther gepredigt haben.

Das Kloster wurde durch die Reformation aufgehoben. Die Klostermönche  gingen 1545 nach Halle. Ein Rittergut entstand auf dem ehemaligen Klostergelände. Im Laufe der Zeit kam das Gut in den Besitz verschiedener Adelsfamilien. Das erklärt die Bauart bedingte Verbindung vom Rittergut zum Kloster, die auch heute noch zwischen Herrenhaus und der Kirche bestand hat. In der Zeit von Heinrich von Gleißenthal bekam die Ortschaft und das Rittergut den  Namen Muldenstein, oder auch bekannt als Mildenstein. Die Umbenennung erfolgte im Jahre 1555. Das Herrenhaus, so wie es heute aussieht, entstand zu großen Teilen um das Ende des 19. Jahrhunderts.

Heutzutage steht es für verschiedenste Feiern zu Verfügung. Darin befindet sich auch ein Standes-amt, in dem der Bund für die Ehe geschlossen werden kann. Anschließend ist außerdem die Trauung in der Kirche möglich. Im Herrenhaus befindet sich auch noch eine Heimatstube mit vielen wertvollen Exponaten aus der Geschichte von Muldenstein.

In Muldenstein befindet sich außerdem eine Sekundarschule, die im Jahr 2009 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Die Sekundarschule bekam 2008 eine eigene neue Turnhalle gebaut. Die Freiwillige Feuerwehr der Ortschaft wurde im Jahre 1912 gegründet.

Weiterhin gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege, die durch das Dorf und die angrenzende Natur führen, wie zum Beispiel der "Muldetalwanderweg" oder der Wanderweg auf den Steinberg von Muldenstein. Der Steinberg hat eine Höhe von 119,50 Meter. Bei klarer Sicht ist die Aussicht bis nach Leipzig oder zur Dübener Heide, den Muldestausee sowie zum Petersberg ist zu genießen. Seit dem  1. Januar 2010 gehört die Gemeinde Muldenstein zur Einheitsgemeinde Muldestausee.


Plodda
Plodda ist mit 468 Einwohnern die kleinste Ortschaft der Gemeinde und liegt an der B100 Richtung Bitterfeld Gräfenhainichen. Mit ziemlicher Sicherheit kann gesagt werden, dass die Namensform für Plodda ihren Ursprung aus dem slawischen "Bloto", gleichzusetzen mit Waldsumpf, hat. Die älteste Karte, auf der Plodda genannt wird, ist die "Karte von Sachsen", die zwischen 1586 und 1607 entstand. Die älteste urkundliche Erwähnung unseres Ortes stammt aus der Zeit von 1388 bis 1419. Für eine damalige Ansiedlung waren günstige Bedingungen gegeben: Zum einen bot die sumpfige Umgebung sicheren Schutz vor Feinden, zum anderen war eine gute Wasserqualität vorhanden. Das Dorf wurde jedoch im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1709 wurde Plodda in den Kirchenbüchern wieder erwähnt. Der Friedhof und der Glockenstuhl mit seiner einzigartigen Konstruktion wurden 1869 erbaut. Eine Kirche gibt es nicht in der Gemeinde. Die Gründung des Schützenvereins "Zentrum" wurde 1906 vollzogen. Naturbewusst war man in Plodda schon 1910. In diesem Jahr veranlasste man, in der Hauptstraße Linden- und Kastanienbäume anzupflanzen. 1926 erfolgte der Anschluss an die Überlandzentrale "Elektrische Beleuchtung".

Die ruhige Lage der Ortschaft und deren Landschaft mit ihren weiten Nadel- und Auenwäldern sowie der Mulde als natürliche und der Muldestausee als künstliche Wasserfläche bieten für Tourismus günstige Voraussetzungen. Die in unmittelbarer Nähe liegenden Städte Bad Düben, Bad Schmiedeberg, Bitterfeld, Dessau, Lutherstadt Wittenberg sowie das Naherholungszentrum Muldestausee/Schlaitz und eingebunden die Dübener Heide sowie der Wörlitzer Park bieten den Besuchern eine angenehme Abwechslung. Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen, die durch Plodda führen, sind dem Wanderfreund keine Grenzen gesetzt. Der Lausebach durchfließt die Gemeinde und mündet an der Ortsgrenze zu Gossa in den Schmerzbach. Dieser fließt wiederum nördlich von Plodda in die Mulde. In den weitläufigen Waldgebieten, besonders nördlicher und südlicher Richtung von Plodda, kann der Erholungssuchende ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, um die Flora und Fauna zu beobachten und besser kennen zulernen oder auch nur die Ruhe des Waldes zu genießen.

Weit über die Grenzen des Ortes ist die Schalmeinkapelle der Ortschaft Plodda bekannt, welche im Jahr 2007 in Plodda unter Teilnahme von 33 Kapellen aus ganz Deutschland einen Weltrekord mit 723 Teilnehmern und im Jahr 2012 einen ereuten Weltrekord mit 39 Kapellen mit 812 Teilnehmern aufstellte.

Pouch
Pouch - eingebettet zwischen Muldestausee und Großem Goitzschesee 
Pouch wurde im Jahre 981 erstmals erwähnt und bildete mit seiner Burg an der Mulde im 10.Jahrhundert den Mittelpunkt eines Burgwards. Der "Rote Turm" mit einer Höhe von 30 Metern und einem Durchmesser von 10 Metern wurde im 13. Jahrhundert erbaut.
Das Schloss, der "Rote Turm" und die im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaute Kirche mit einem spätgotischen 4-flügeligen geschnitzten Hochaltar, dessen Altargemälde der Werkstatt des Wittenberger Malers und Reformators Lucas Cranach zugeschrieben werden, sind attraktive historische Wahrzeichen von Pouch.


Um 1575 hatte Pouch 370 Einwohner und trug den Charakter einer Stadt. In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts sicherten die Poucher Einwohner ihren Lebensunterhalt überwiegend durch die Landwirtschaft. 1872 wurde eine Teppichfabrik gegründet und das Bauerndorf entwickelte sich in einen kleinen Industrieort sowie eine Wohngemeinde für Industriearbeiter.

Weltbekannt wurde die Pouch durch die Erzeugnisse der Zeltfabrik VEB "Favorit". Die in diesem Betrieb produzierten Zelte und Faltboote waren Exportschlager. Auch Signalgeräte aus Pouch wurden in viele Länder exportiert. Infolge der Ausweitung des Braunkohletagebaus und der damit verbundenen Muldeverlegung entstand der Muldestausee, dessen Umgebung zum regionalen Erholungsgebiet erklärt wurde. Über die im Jahr 1976 fertig gestellte neue Muldebrücke führt der gesamte Fernverkehr der B 100 in Richtung Wittenberg, Bad Düben und die Dübener Heide.
Rösa

Wer nach Rösa und Brösa kommt, findet die zwei schönsten Seiten Muldestausees vereint: der Zauber der landwirtschaftlich geprägten Muldeaue und die Beschaulichkeit der Wälder der Dübener Heide.
Landwirtschaft und Wald prägten seit jeher unseren Ort und so ist es bis heute geblieben. 10 archäologische Fundstellen (zumeist bronzezeitlich, also etwa aus der Zeit 1000 - 800 vor unserer Zeitrechnung) und die schriftlichen Überlieferungen von spätestens im Jahre 1500 untergegangenen Dörfern (Hainichen, Hohenbucko, Rissdorf, Watschwitz) zeichnen ein anderes Bild der Besiedlung unserer Heimat, als wir es heute kennen. Hohenbucko, Rösa und Brösa waren Vorwerke von Pouch; die Mulde war Landesgrenze.
Die kleinen Dörfer bestanden aus wenigen Häusern und wurden von Bauern bewohnt, die die umliegenden Felder bewirtschaften. Die Rösaer Kirche ist romanisch, der Taufstein ist noch im Original erhalten und wird bis heute genutzt. Wahrscheinlich stammt die Kirche aus der Zeit um 1150. Rösa war Kirchort für die umliegenden kleinen Dörfer.

Die älteste bisher bekannte urkundliche Ersterwähnung von Brösa stammt aus dem Jahre 1332 und findet sich im Urkundenbuch des Hochstifts Meißen, wo unter Nummer 408 Pouch und "Bresin" und sechs weitere Dörfer erwähnt werden.
Die älteste urkundliche Ersterwähnung von Rösa stammt aus dem Jahre 1346 (Meißner Bistumsmatrikel).
Sehenswert ist neben der Kirche in Rösa vor allem das ehemalige gräfliche Schloss mit dem sich unmittelbar anschließenden naturgeschützten Park. Das Schloss wird als Grundschule genutzt. Der gut erhaltene Deckenstuck und der Blick auf den Park bzw. den ehemaligen Gutshof verleihen der Schule einen besonderen Charme.


Erhalten sind auch zwei Mühlenstandorte: die Obermühle, die bereits 1531 erwähnt wurde, war fast die ganze Zeit ein kirchliches Lehen und wird bis heute als Wohnhaus genutzt. Die Untermühle wurde 1657 erstmalig erwähnt; befand sich aber sicher zu diesem Zeitpunkt schon Jahre lang im Besitz des ersten bekannten Untermüllers. Am 23. Januar 1858, ging die Mühle in den Besitz der Familie Bley. In der Tradition dieser Mühle, die auch immer die Rösaer Schneidemühle war, wird das Sägewerk als Familienunternehmen fortgeführt.

Schlaitz
Schlaitz liegt eingebettet in Heidelandschaft, umgeben von Kiefern- und Mischwäldern, direkt an der ehemaligen Salzstraße zwischen Halle und Wittenberg, der heutigen Bundesstraße 100.
Am Ufer des Muldestausees befindet sich das Umwelt- und Informationszentrum  "Haus am See", 
Auf einem 16 km langen Naturlehrpfad rund um den Muldestausee kann man eine einzigartige Landschaft bewundern, die sich erst in jüngster Vergangenheit so prächtig entwickelt hat. Am Ufer des Muldestausees befindet sich das Umwelt und Informationszentrum Hier kann man Fischadler mittels Live-Kamera- Übertragung auf einem großen Bildschirm beobachten. Im nahegelegenen Heide-Camp werden preisgünstige Zimmer bzw. Bungalows zur Übernachtung angeboten. Die Palette der Freizeitgestaltung reicht von Reittouristik, Wassersport, Rad-und Naturwanderungen bis zum Miterleben kultureller Veranstaltungen der Schlaitzer Vereine.
Auch in der Gemeinde gibt es allerhand zu erleben, denn der Spruch zum alljährlichen Dorffest heißt nicht von ungefähr: "Unser Dorf lebt"! Die kleine Dorfkirche aus dem Jahre 1287 und gegenüber die Friedenseiche, die 1871 anlässlich des Friedensvertrages zwischen Deutschland und Frankreich gepflanzt wurde, die mit ihrer ausladenden Krone das Kriegerdenkmal beschattet, oder die Sage um die "hohle Linde" bzw. den "Totschlag", all diese Zeugen vergangener Zeiten werden von den Menschen im Dorf lebendig gehalten. Eine intakte Infrastruktur macht die Versorgung des täglichen Bedarfes im Ort gut möglich. Gaststätten, Hotels, Pensionen, Lebensmittelgeschäfte und viele Dienstleistungseinrichtungen versorgen Einwohner und Gäste. 
Für das kulturelle Leben im Dorf sorgen acht Vereine und die Freiwillige Feuerwehr. Besonders sehenswert im Dorf sind die "Alte Schmiede" und der Dorfbackofen. Drei bis vier Mal im Jahr werden hier kleine Feste gefeiert, zu denen alle Einwohner herzlich eingeladen werden.



Schmerz
Nicht unbedingt das älteste, aber dennoch ein interessantes Mitglied der Familie der Ortschaften der Gemeinde ist der Ort Schmerz. Lange bevor der Ort in einer Urkunde der Burg Pouch im Jahre 1350 erstmalig erwähnt wurde, begann die Geschichte der Siedlung. Bodenfunde weisen auf eine Besiedlung innerhalb der Jüngeren Steinzeit d.h. 5000 bis 2000 Jahre v. Chr. hin. Wie oft, wie lange und warum unsere Vorfahren diesen Ort besiedelten, kann nur vermutet werden. Heute ist unser Ort Heimat für ca. 290 Einwohner.Die Mehrzahl dieser Einwohner war bestrebt, im Rahmen der Gebietsreform ab dem 01.01.2010 wieder einen Teil der Entwicklung in eigene Hände zu nehmen.

In der Vergangenheit war Schmerz bis 1952 eine selbstständige Gemeinde im damaligen Landkreis Bitterfeld. Innerhalb der Verwaltungsreform 1952, in deren Zusammenhang der Landkreis Bitterfeld aufgegliedert wurde, wurde Schmerz in die Gemeinde Gossa eingemeindet. Mit der Gründung der Einheitsgemeinde Muldestausee mussten auch in Schmerz einige Straßennamen verändert werden. Die Teichstraße heißt jetzt "Am Teich", aus der Friedensstraße ist die "Glockengasse" geworden. Der Name erinnert an das einzige Baudenkmal des Ortes, nämlich den Glockenstuhl der ehemaligen Schulglocke.

Dieser Glockenstuhl wurde am 24.10.1889 eingeweiht und steht auf derselben Stelle, wo der Alte gestanden hat. Daneben befindet sich das neue Schulgebäude des Ortes, welches jetzt ein Wohnhaus ist.

Historisch interessant ist auch das alte Schulgebäude des Ortes, gebaut 1845. Es befindet sich in der Straße "Am Teich" direkt gegenüber dem Teich und ist jetzt auch ein Wohnhaus.

Weitere interessante Bauwerke sind der 1873 erbaute Gasthof Schmerz, der als traditioneller Bauernhof mit Sicherheit die Weiterführung des im 16. Jhd. gegründeten Schmerzer Vorwerks, d.h. des Schmerzer Gutshofes, ist.
Auf der Südseite der Straße "Zur Sprotte", die einmal die Waldstraße war, ist noch unschwer das Grundstück des Schmerzer Sägewerkes ist zu erkennen. Dieses Sägewerk wurde mit Dampf betrieben. Die Schmerzer Schulchronik berichtet im Jahr 1882 von einem Brand im Sägewerk.

1698 wurde durch das Rittergut Pouch in Schmerz eine Mühle erbaut. Diese Mühle wurde als Mahlmühle, als Schneidemühle und als Lohmühle betrieben. 1696 wurde dann der Mühlgraben und der dazugehörige Mühlteich ausgestochen.
Dieser Teich bildet heute nicht nur das örtliche, sondern auch das kulturelle Zentrum von Schmerz.

Schwemsal
Schwemsal feierte im September 1994 das 600 jährige Jubiläum der Ersterwähnung. Es stand unter dem Motto
"Schwemsel kimmt", und das können die Einwohner mit Fug und Recht behaupten. In der Geschichte des Ortes ging es auf und ab. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort vollständig zerstört. Dabei ging auch das Alaunwerk zugrunde, das sich seit 1560 als ältestes industrielles Werk im Gebiet des Landkreises Bitterfeld im Ortsteil Schwerz befand. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde es wieder aufgebaut und hatte um 1800 herum seine Blütezeit. Im Landschaftsmuseum in der Burg Bad Düben ist darüber mehr zu erfahren.


Dort ist auch die Bergschiffmühle zu sehen. Bis 1954 hatte sie ihren ursprünglichen Standort auf Schwemsaler Gebiet an der Mulde inne. Schwemsal liegt an der Gabelung der Bundesstraße 107 und 183 und bildet gleichsam den Mittelpunkt des Kreises, der die Städte Leipzig, Wittenberg, Dessau und Halle berührt. Nahegelegene Ausflugsziele, wie die Kurstadt Bad Düben, das Rote Ufer und der Schiffmühlenliegeplatz an der Mulde, aber auch gute Wanderwege durch das ausgedehnte Waldgebiet der Dübener Heide zum Ochsenkopf, zum Lutherstein, zum Köhler und vielen anderen Zielen verlocken zum Start gerade in Schwemsal, ob per Fahrrad oder per pedes. Besonders stark besucht werden wir zur Pilzsaison. Die Fläche der Gemeinde beträgt etwa 17 Quadratkilometer, wovon ca. 10 Quadratkilometer Waldfläche sind. Aber auch Schwemsal selbst lädt zum Erholen und Entspannen ein. Der Ort hat seinen Heidedorfcharakter weitestgehend bewahrt. Viel Grün im Dorf und um das Dorf herum sowie mehrere naturnahe Teiche vermitteln eine beschauliche Atmosphäre. Auf dem Reithof "Zum Schwalbennest" bestehen alle Möglichkeiten, sich reiterisch zu betätigen, aber auch für Übernachtungen soll gesorgt werden. Eine gute Gastronomie gehört selbstverständlich zu dem, was unser Ort bieten kann. Durch die günstige Lage am Naturparkrand und an zwei Bundesstraßen wird Schwemsal in Zukunft als attraktiver Wohnstandort Profil gewinnen. In jüngster Vergangenheit wurde mit dem Bau einer netten kleinen Einfamilienhaus-Siedlung begonnen. Weitere Standorte für Wohnanlagen mit vernünftigen Grundstückspreisen sind möglich. Ruhig, aber verkehrsgünstig gelegen, bietet Schwemsal so vielen Städtern eine Alternative zum Leben im "Wohnsilo". Damit und mit der wachsenden Heide-Touristik wird sich das Dorf einen Namen machen. Wenn Sie sich hier umsehen wollen, nur zu!

Quellen: www.gemeinde-muldestausee.de, wikipedia.org

 
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