Skyscraper
Denkmal soll an Chemieunglück erinnern
Dennis Wronski, Geschäftsführer der MABA Spezialmaschinen GmbH, zeigt einen ersten Entwurf des Denkmals.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 05.04.2019 um 15:54:20

Denkmal soll an Chemieunglück erinnern

Bitterfeld (red). Am 11. Juli  soll eine  Gedenkstätte für die Opfer des Chemieunglücks von 1968 eingeweiht werden. Im vergangenen Jahr, anlässlich des 50. Jahrestages, kam während der Gedenkveranstaltung der Ruf nach einem zentralen Ort des Gedenkens auf. Die Bitterfeld-Wolfener Stadtverwaltung arbeitet momentan intensiv gemeinsam mit verschiedenen Partnern und Zeitzeugen an der Realisierung des Projekts.
 
Einen ersten Entwurf stellte vor wenigen Tagen Dennis Wronski, Geschäftsführer der MABA Spezialmaschinen GmbH, dazu vor. Dieser zeigt einen stehenden Autoklaven mit einer symbolischen Bruchstelle in Anlehnung an die Explosion am 11. Juli 1968 um 14.02 Uhr im einstigen PVC-Werk des elektrochemischen Kombinats Bitterfeld (EKB) darstellen. Bei dem Unglück starben 42 Personen und über 270 wurden verletzt.

Das Denkmal, welches auf einer grünen Fläche vor dem Metall - Labor Dr. Adolf Beck  aufgestellt wird, soll dann eine Höhe von 2,20 Meter haben und aus Edelstahl bestehen.

Dennoch ist für die Errichtung einer solchen Gedenkstätte auch der finanzielle Rahmen ausschlaggebend. Nahezu 29.000 Euro soll das gesamte Vorhaben kosten. Aus diesem Grund werden noch Spender gesucht.

Spendenkonto
IBAN: DE71 8005 3722 0034 0040 73; BIC: NOLADE21BTF
Verwendungszweck: 23117.00010 Spende Gedenkstätte Chemieunfall 1968 OT Bitterfeld, Kontoinhaber: Stadt Bitterfeld-Wolfen
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