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In der Heide kreischen die Kettensägen
Tornaus Ortsbürgermeister Udo Reiss und Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide e. V. Die Skulpturenwiese in Tornau ist ganzjährig ein Besuchermagnet. Kunst mit Kettensägen in der Dübener Heide: Dirk Hantschmann aus Sachsen bearbeitet sein Kunstwerk. Stefan Julius; Verein Dübener Heide e.V.
Foto: Stefan Julius; Verein Dübener Heide e.V.
aktualisiert am 19.07.2019 um 16:07:30

In der Heide kreischen die Kettensägen

Tornau/Dübener Heide (red). In diesem Jahr begeben sich die Reporter auf eine Reise zu Orten, die gewöhnlich, außergewöhnlich und ungewöhnlich sind. Das können Dörfer, Plätze oder Häuser sein, aber auch die Handtasche einer Frau oder eine Truhe voller Schätze. Erzählt werden kleine Geschichten dazu.  

Der aktuelle Ort zum Sonntag ist das Heidedorf Tornau. Am 27. und 28. Juli 2019 laden das Heidedorf Tornau und der Verein Dübener Heide e. V. zum Internationalen Holzskulpturenwettbewerb an Weichers Mühle zwischen Bad Düben und dem malerisch gelegenen Heidedorf Tornau ein.

Bereits zum 20. Mal in Folge greifen Künstler aus Deutschland und weiten Teilen Europas zur Kettensäge, um Kunstwerke aus Holz zu gestalten. Das Motto lautet diesmal: „Auf den Spuren von Elfen, Feen und Waldgeistern“. Aus zwei bis drei Meter hohen, wuchtigen Baumstämmen kreieren Berufs- und Hobbykünstler passend zum Thema imposante Holzfiguren.

Die Ergebnisse der vergangenen  Wettbewerbe kann man übrigens auf der Skulpturenwiese, die im Laufe der Jahre beachtlich gewachsen ist, besichtigen. Umrahmt wird das Spektakel von einem bunten Programm, viel Musik und zahlreichen kulturellen Highlights. Unter anderem treten am Sonntag, 16 Uhr, „De’ Randfichten“ („Holzmichel“) auf. Die Besucher können über einen Heidemarkt mit regionalen Spezialitäten des Netzwerks „Bestes aus der Dübener Heide“ schlendern und Kulinarisches im größten Sommerbiergarten des Naturparks genießen. Geboten werden unter anderem Wildspezialitäten, Kuchen, Eis, Blumengestecke, Keramik, handgefertigte Seifen, Gemüse-Vielfalt, Kräuter, Heidebrand sowie Tee und Gewürze.

Kinder toben sich auf der Hüpfburg und der großen Wiese aus. Beginn ist jeweils um 10 Uhr. Am Sonntag um 9 Uhr findet ein Freiluftgottesdienst statt.

Naturpark Dübener Heide
Der Naturpark  Dübener Heide umfasst eine Fläche von 770 Quadratkilometer und beheimatet zwischen Elbe und Mulde einen der größten Mischwälder Europas. Hier leben so selten gewordene Tierarten wie Seeadler, Kraniche, Schwarzstörche, aber auch Biber und Rothirsche. Nur zwei Prozent der Flächen sind besiedelt.

Idyllisch gelegene Heidedörfer, kleine Kurorte, Teiche, Seen und Moorlandschaften bieten ein wahres Eldorado für Wanderer und Radfahrer. 500 Kilometer markierter Wege laden dazu ein, die Heide zu jeder Jahreszeit zu entdecken. Übrigens ist im Naturpark-Haus in Bad Düben noch bis 31. August eine Sonderausstellung unter dem Titel „Leben in Holz“ zu sehen. Gezeigt werden Fotos und Exponate aus dem Fundus der Sammlung „Dendro Panoptikum“ der Firma Baumpflege Winter aus Authausen. Der Inhaber Marco Zniewski-Winter sammelt seit vielen Jahren Besonderheiten, die ihm bei seiner täglichen Arbeit in die Hände fallen.

Information
Weitere Informationen gibt es zu diesem Thema im Internet unter: www.naturpark-duebener-heide.de
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