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aktualisiert am 02.03.2020 um 09:54:25

Aktuelle Risikobewertung zum Coronavirus

Landkreis Anhalt-Bitterfeld (pm). Aktuelle Risikobewertung des Gesundheitsamtes des Landkreises Anhalt-Bitterfeld: Aufgrund des neuartigen Coronavirus Bislang sind in Deutschland nur wenige bestätigte Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) aufgetreten. Zwar handelt es sich auf globaler Ebene um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Allerdings gibt es gegenwärtig noch keine Hinweise auf eine anhaltende Viruszirkulation in Deutschland, so dass die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt wird. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Um eine Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen, wie eine gute Händehygiene, Husten-und Niesetikette (beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen, niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch und nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen) sowie Abstand zu Erkrankten konsequent einzuhalten.

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen zu verringern. Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen.

Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnahmen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden. Sollten Personen eine Symptomatik (Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Atemnot) aufweisen und sich in einem Risikogebiet (siehe www.rki.de/ncovrisikogebiete) aufgehalten haben oder Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall innerhalb von 14 Tagen vor Symtombeginn gehabt haben, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, und unter Hinweis auf Ihre Reise/ Kontakte sowie Ihre Beschwerden eine Ärztin oder einen Arzt auf. Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollen identifiziert und für die maximale Dauer von 14 Tagen in häuslicher Quarantäne beobachtet werden. In dieser Zeit wäre das Gesundheitsamt mit den Betroffenen in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Krankheitszeichen auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

Sobald in Deutschland mehr Fälle auftreten, die nicht mehr auf einen bereits bekannten Fall zurückgeführt werden können und deutlich würde, dass die Verbreitung auch in Deutschland auf Dauer nicht zu vermeiden ist, wird die Bekämpfungsstrategie schrittweise angepasst. Aktuelle Einschätzungen der Lage finden Sie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation (www.who.int) und des Robert Koch-Instituts (www.rki.de). Aktuelle Einschätzungen zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt (www.auswaertigesamt.de).

Das Gesundheitsamt hat aufgrund der aktuellen Lage ab sofort eine Informationshotline zum Coronavirus unter 03496 60 1234 eingerichtet.

Information

Info-Hotline: 03496 60 1234

Montag bis Freitag:   8 Uhr bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag: 8 Uhr bis 16 Uhr

 
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