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Klinikum Bitterfeld: Besucherstopp ab sofort
Klinikum Bitterfeld
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 25.03.2020 um 17:39:20

Klinikum Bitterfeld: Besucherstopp ab sofort

Bitterfeld-Wolfen (pm). Laut einer Pressemitteilung des Gesundheitszentrums Bitterfeld/Wolfen gGmbH gilt ab sofort ein Besucherstopp. „Zum Schutz der uns anvertrauten Patienten und unserer Mitarbeiter kommen wir jetzt zu einem kompletten Besucherstopp im Klinikum Bitterfeld“, informiert der Ärztliche Direktor Dr. Hans-Joachim Kluger. Die Einhaltung des Besuchsverbotes wird von einem Wachschutz unterstützt.

Den Verantwortlichen in der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH ist bewusst, dass ein Besucherstopp ein harter Schritt ist. Zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Virus SARS-CoV-2 wurde der Besucherverkehr in den letzten Tagen bereits in zwei Stufen zurückgefahren.

 Bisher zeigen Angehörige und Bekannte der Patienten dafür vollstes Verständnis. Für die geriatrische Station und die IMC-Station des Zentrums für Innere Medizin sowie für die Seniorenpflegeeinrichtung „BelcantoHaus“ in Wolfen gelten bereits Besuchsverbote. Auch hier ist die Akzeptanz hoch. Das für unbestimmte Zeit geltende Besuchsverbot im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen tritt ab sofort in Kraft und betrifft alle Bereiche des Klinikums.

Eltern von stationär behandelten Kindern und Angehörige von Palliativpatienten wenden sich telefonisch an die zuständigen Ärzte. Bei diesen Patientengruppen muss von Fall zu Fall entschieden werden, ob einzelne Ausnahmeregelungen getroffen werden können. Auf das Besuchsverbot weisen Schilder auf dem Besucherparkplatz und an den Eingangsbereichen des Gesundheitszentrums hin. Zur Aufrechterhaltung des Kontaktes zu den Patienten werden Angehörige und Bekannten gebeten, alle Möglichkeiten der modernen Kommunikationsmedien zu nutzen. Mit dem Besucherstopp gilt auch für das Klinikpersonal sowie für externes Fachpersonal, z.B. Techniker oder Lieferanten eine Kontrollregelung. Wer das Klinikgebäude aus triftigem Grund betritt, wird zunächst in der Glashalle durch einen Hygienearzt gescreent. Es erfolgt eine Fiebermessung und eine Befragung zum Gesundheitszustand.
 
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