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Eckhard Baum beim Ortsrundgang durch Friedersdorf.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 12.06.2020 um 16:38:17

Erst Tagebau, jetzt Idylle am See

Friedersdorf (StJ). In der neuen Serie „Ab ins Dorf! - Bilder und Geschichten vom Land“  zeigen bekannte Gesichter die Schönheiten ihres Ortes. In dieser Ausgabe geht es mit Eckhard Baum, Vorsitzender vom Förderkreis Kirche Friedersdorf (70) nach Friedersdorf.
Friedersdorf wurde als Fridrichestorf  bereits im Jahre 1222 erstmalig urkundlich erwähnt und gehört seit 2010 als Ortsteil zur neugebildeten Gemeinde Muldestausse. Friedersdorf liegt zudem direkt am Muldestausee zwischen Bitterfeld-Wolfen und der Lutherstadt Wittenberg im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Zu den bekannten Personen des Dorfes zählt Eckhard Baum. Der Dipl. Ingenieur für Abwassertechnik ist seit 2013 im beruflichen Ruhestand, allerdings hat er sich mit seinem Wirken der Friedersdorfer Kirche verschrieben.

Über Friedersdorf fallen Eckhard Baum auf Anhieb natürlich die Evangelische Kirche im Zentrum, die Muldebrücke, der Muldestausee, die Baustelle für das Muldekraftwerk am Muldewehr, die alte Kraftwerkslokomotive, die Grundschule und das Kanuzentrum ein.
„Ich bin hier in Friedersdorf geboren und wohne mitten im Dorf nicht weit weg von der Kirche. Die ganze Umstrukturierung durch den Braunkohleabbau habe ich auch miterlebt. Wo sich heute der Muldestausee befindet stand früher eine Ziegelei. Hinter der Ziegelei wurde dann in den 50er Jahren der Tagebau eröffnet, wodurch sogar die Eisenbahnstrecke und die B100 umverlegt wurde“, erinnert sich Eckhard Baum.

„Der Krach und der Dreck vom Tagebau war immens. Das kann sich heute keiner mehr vorstellen. Nachdem der Tagebau ausgekohlt war, wurde 1976 die Mulde umverlegt um den neuen Tagebau Goitzsche bei Bitterfeld erschließen zu können. In dieser Zeit wurde auch das Auslaufwehr gebaut und der Muldestausee entstand“, berichtet der Friedersdorfer.

„Heute wohne ich immer noch hier und man kann hier in der Gemeinde sehr ruhig leben. Die zentrale Lage zwischen Bitterfeld, Dessau, Halle oder Leipzig finde ich auch sehr gut. Einzig störend ist allerdings der Durchgangsverkehr, vor allem die Lastwagen, die hier oft viel zu schnell durchfahren“, sagt Eckhard Baum abschließend.
 
Erst Tagebau, jetzt Idylle am See
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