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Fachchinesisch in der Fernsehbranche
Mit dem elektronischen Programmführer (kurz EPG) ist nahezu jeder neue Fernseher ausgestattet.
Foto: Jens Mattern
aktualisiert am 08.03.2013 um 09:16:25

Fachchinesisch in der Fernsehbranche

Bitterfeld (jm). Der klassische Röhrenfernseher hat längst ausgedient. Die neuen Geräte haben aber nicht nur Vorteile, wie Frank Präßler, verantwortlich für Verkauf und Service bei EP:Würtele zu berichten weiß: „Im Gegensatz zum Röhrenfernseher ist die Haltbarkeit bei modernen Geräten meist nicht so lang. In der Regel gibt es nach zwei bis fünf Jahren die ersten Defekte an den Fernsehern.“

Auch die klassische Regel zur Größe des Fernsehgerätes ist im digitalen Zeitalter außer Kraft gesetzt. Hieß es früher, etwa dreifache Bildschirmdiagonale sollte der Abstand zum TV-Gerät sein, ist heute erlaubt, was gefällt. Durch die neue Generation der Fernseher werden die Bilder viel schärfer abgebildet, was dem Vergnügen vor dem Fernseher sehr entgegenkommt.

Viele Fachbegriffe sorgen beim Kunden für Verwirrung. Frank Präßler übersetzt einige englische Bezeichnungen und erläutert diese.

EPG
EPG bedeutet Electronic Program Guide oder auch elektronischer Programmführer. Dabei handelt es sich um eine Fernsehzeitschrift, die vom Fernsehsignal mit übertragen wird. Sie ähnelt dem klassischen Videotext, ist aber deutlich moderner und komfortabeler zu nutzen. Bei Fernseh- und Festplatten-Recordern lässt sich über EPG auch gleich die Aufnahme-Programmierung steuern.

Full HD
Bedeutet soviel wie "Vollständiges HD". Geräte mit Full HD müssen in der Lage sein, HD-Filme von Blu-ray oder HD-DVD ohne jegliche Skalierung in voller (nativer) Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel in Vollbildern (1080p) wiederzugeben. Dem entsprechend zeigen auch alle Geräte mit dem Full-HD-Logo genau diese Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, und nicht wie bei HD-ready-Geräten je nach Typ mal etwas mehr oder weniger Pixel.

HDMI
HDMI heißt wörtlich High Definition Multimedia Interface und ist eine definierte, digitale Schnittstelle für Bild und Ton. Diese ist hauptsächlich für die Übertragung von HD-Videos (Blu-ray, HD-DVD) sowie Mehrkanal-Sound gedacht. Aber auch normale DVD-Player, SAT-Receiver, PCs, Notebooks, Spielkonsolen usw. verfügen über HDMI.

HDTV
Das High Definition Television bedeutet zu gut deutsch hoch auflösendes Fernsehen.  Es steht für TV-Ausstrahlungen mit 1.280 x 720 Pixel in Vollbildern oder 1.920 x 1.080 Pixel im konventionellen Halbbildverfahren. Das HDTV-Fernsehsignal lässt sich momentan nur digital über Satellit oder Kabel empfangen.

Internet-TV
Internet-TV ermöglicht es, wie der Name bereits verrät, im Internet zu surfen oder per Knopfdruck auf die Fernbedienung Filme oder Sendungen in Echtzeit aus Onlinevideotheken abzurufen. Zudem können zahlreiche Internet-Radios kostenfrei gehört werden.

Zoll
Die überwiegend verwendete Maßeinheit in der IT- und Home-Entertainment-Branche ist Zoll. Somit wird diese Bezeichnung auch bei den modernen Fernsehgeräten benutzt. Ein Zoll misst umgerechnet 2,54 cm. Für die geläufigsten Geräteklassen ergeben sich daher folgende metrische Angaben: 32 Zoll = 81 cm, 37 Zoll = 94 cm, 42 Zoll = 106 cm, 50 Zoll = 127 cm.
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