aktualisiert am 28.01.2013 um 20:15:29

Titel ist gleichzeitig Verpflichtung

Bitterfeld-Wolfen (jm). Seit Montag darf sich Bitterfeld-Wolfen „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ nennen. Im Rahmen einer Feierstunde erhielt Bitterfeld-Wolfen den Titel als zweite Stadt in Sachsen-Anhalt.

Zu Beginn der Feierstunde sorgte der aus dem Niger stammende Oumarou Hamani Ousam für Aufmerksamkeit. Zusammen mit einem Freund hielt er ein Plakat hoch auf dem Stand „Stadt ohne Rassismus? und die Erde ist eine Scheibe!“. Er lebt nun seit 10 Jahren in Deutschland und brachte seine Meinung und seine Probleme offen zum Ausdruck. Auch wenn Friedersdorf, wo er derzeit lebt, nicht zur Stadt gehört, so wurde Oumarou Hamani Ousam Gehör geschenkt. Genau diese Form des Dialogs zeigt, dass Bitterfeld-Wolfen den Titel zu Recht erhielt.

In den Grußworten vom Projektpaten Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, die das Mitglied des Landtages Lars-Jörn Zimmer vortrug, betonte dieser „Die Verleihung ist Dank für Ihren Einsatz und zugleich Ansporn und Verpflichtung, sich täglich für ein gutes Miteinander stark zu machen und jedweden Formen von Rassismus entschieden entgegenzutreten.“

Die Grundidee zur „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ ging von den Schülern des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus, die auch die Selbstverpflichtung vortrugen.
  1. Wir sehen unsere Stadt Bitterfeld-Wolfen als einen Ort, an dem jede Bürgerin und jeder Bürger die gleichen Rechte und Chancen hat. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es zu einer Aufgabe Bitterfeld-Wolfens wird, nachhaltige Projekte, Initiativen und Aktivitäten zu entwickeln, um Diskriminierung, besonders Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn in Bitterfeld-Wolfen Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wenden wir uns dagegen und setzen uns dafür ein, dass eine offene Auseinandersetzung mit diesem Problem stattfindet, um gemeinsam Wege zu finden, einander zu achten.
  3. Wir setzen uns dafür ein, Bildung und Erziehung als Chance zu nutzen, jeder Form von Diskriminierung, insbesondere dem Rassismus und der Intoleranz, aktiv zu begegnen.

Aus den Händen von Cornelia Habisch, Geschäftsführerin Netzwerk in der Landeszentrale politische Bildung, konnten dann die Schüler des Gymnasiums und Oberbürgermeisterin Petra Wust gemeinsam den Titel entgegennehmen. Nun ist es an den Einwohnern der großen Stadt, dem Namen Ehre zu bereiten.

Vielleicht stehen einige Zeilen aus dem abschließenden Lied des Chores des Heinrich-Heine-Gymnasiums symbolisch für die Zukunft der Stadt. „Schatten und Licht, komm zeige Dein Gesicht, erweitere deinen Horizont, sei doch nicht Farbenblind.“
Titel ist gleichzeitig Verpflichtung
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