Skyscraper
Foto: Jens Mattern
aktualisiert am 16.08.2013 um 10:41:30

Komm ich zeig dir Zörbig

Zörbig (jm). „Ich fahre gerne mit dem Fahrrad durch Zörbig.“ sagt der 6-jährige Elias und ergänzt „Hier ist alles schön grün und es gibt Spielplätze, wo ich anhalten kann und die Zeit dann ganz schnell vergeht.“

Elias hat Ende August seinen großen Tag, dann steht die Einschulung an. Bis dahin verbringt er die Zeit im Hort und ist total begeistert „Wir unternehmen viel. So waren wir auch auf Gut Mößlitz. Dort konnten wir Klettern, Balancieren und Indianer spielen.“ So wechselvoll wie die deutsche Geschichte gestaltete sich die Nutzung der Gutsanlage bis zum heutigen Tag. Die ältesten noch erhaltenen Gebäude stammen aus der Zeit um 1800. Als zentraler Blickpunkt dient bis heute das Haupthaus aus dem Jahre 1830. Mittlerweile wurde aus dem einstigen Gut ein soziokulturelles Zentrum. Neben der Möglichkeit zur Kommunikation und zur kulturellen Begegnung wird viel Wert auf praxisorientiertes Lernen gelegt.

Weiterhin begeistert Elias vor allem bei Temperaturen über 30 Grad das Zörbiger Freibad. Hier geht der Junge gerne schwimmen und tauchen. Dass dieses Badevergnügen auch diesen Sommer möglich war, ist der Arbeit des Bademeisters und seiner Helfer zu verdanken. Nachdem die Schadstellen vom Winter sowie Unebenheiten im Nichtschwimmerbereich beseitigt waren, halfen etwa 15 Freiwillige beim Auftragen des neuen Anstriches. Somit konnte auch Elias im Sommer dort die Sonne genießen und viel toben und plantschen.

Direkt neben dem Bad befindet sich der Leipziger Teich. Von den ursprünglich drei Teichen der Stadt blieb nur dieser mit seiner Insel bestehen. Der integrierte Springbrunnen lockt in regelmäßigen Abständen die Besucher an. Für Elias gibt es aber einen weiteren Grund, warum er gerne hier ist „Wenn meine Eltern nicht hinschauen Fütter ich ab und zu die Enten auf dem Teich.“

„Da meine Oma im Heimatverein ist, bin ich auch öfter auf der Burg und im Schloss.“ verrät der 6-Jährige. Über eine Brücke, die einst den wassergefüllten Graben überspannte gelangt der Junge auf den Burghügel. Von der eigentlichen Burg gibt es nur noch Mauerreste. Das barocke Schloss, in dem heutzutage auch das Heimatmuseum untergebracht ist, entstand während der Residenz des Herzogs August von Sachsen-Merseburg-Zörbig (1691 – 1715). Er ließ dieses Gebäude 1694 errichten.

„Ich finde es schön, dass es so viele grüne Ecken in meiner Heimat gibt.“, so der Zörbiger und meint damit auch den Stadtpark, der einst vor der Stadtmauer lag. An diese Zeit erinnert auch noch der Hallesche Turm. Einst wohnte in ihm der Türmer um die Einwohner vor heranziehenden Feinden und Stadtbränden warnte. 1993 wurde der im Renaissancestil erbaute Turm umfangreich restauriert. 



In der kommenden Ausgabe präsentiert der Bitterfelder Spatz „Komm, ich zeig Dir Delitzsch“

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