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Feuerlöscher kurz erklärt
Christopher Herbst (23), seit über zehn Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Wolfen-Altstadt, demonstrierte die Handhabung eines ABC-Pulverlöschers.
Foto: STEFAN JULIUS
aktualisiert am 14.09.2013 um 13:37:18

Feuerlöscher kurz erklärt

Wolfen (stj / red). Die Benutzung eines Feuerlöschers ist nicht jedem geläufig, obwohl der Umgang auf jedem Feuerlöscher genau beschrieben ist.Im Ernstfall bleibt zum Üben wenig Zeit, deswegen erkundigte sich der Bitterfelder Spatz bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wolfen-Altstadt.

"Im Heimgebrauch ist es allgemein ratsam überhaupt einen Feuerlöscher zu haben",  so Alexander Schwabe, Presseverantwortlicher der Feuerwache. Dieser sollte in Abständen von zwei Jahren regelmäßig auch auf Funktion und Sicherheit überprüft werden, denn was nützt der beste Feuerlöscher, wenn er im Ernstfall nicht funktioniert. 

Sehr günstig und  in jedem Baumarkt zu erwerben sind ABC-Pulverlöscher, diese decken eine große Bandbreite an Anwendungsgebiete ab. Außerdem gibt es Wasser-, Schaum-, BC-Pulver, Pulver- und Kohlenstoffdioxidfeuerlöschgeräte (CO2).

Je nach Größe sind diese betriebsfertige Löschgeräte, die durch eine Person von Hand getragen werden können und deren Gesamtgewicht 20 kg nicht überschreiten darf und je nach Größe haben sie eine Funktionsdauer von etwa 6 bis 15 Sekunden.Feuerlöschgeräte sollen die wirksame Bekämpfung von Entstehungsbränden gewährleisten, auch wenn sie von Personen ohne besondere Ausbildung bedient werden.

Funktion

"Die Funktion, Feuerlöscher Art (ABC-Pulver, Schaum) und Bedienung ist auf Feuerlöschern klar dargestellt, und sollte für dein Laien klar erkennbar sein", so Schwabe weiter. Das Löschmittel wird nach entfernen der Sicherung und weiteren auf dem Feuerlöscher beschriebenen Vorgehensweise durch einen im Behälter vorhandenen Innendruck ausgestoßen.

Der Innendruck kann im Löschmittelbehälter gespeicherter Druck (Dauerdrucklöscher) sein, oder kann durch das Freigeben eines in einem gesonderten Behälter mitgeführten Treibgases (Aufladelöscher) sein. "Wichtig ist auch bei der Löschung des Brandherdes, dass bei einem Einsatz von einem Pulverlöscher den Löschangriff nicht gegen den Wind führt", fügte Schwabe noch als Hinweis hinzu.

Brandklassen

Vor dem Einsatz eines Feuerlöschers, sollte sich der Benutzer im klarem sein, welche Stoffe brennen. Denn bei Einsatz eines für den Brandherd nicht bestimmten Feuerlöschgerätes, kann dies genau das Gegenteil bewirken. Deswegen sind auf jedem Löschgerät die Brandklassen angegeben. Es  gibt vier Brandklassen.

Die erste Brandklasse A steht für den Einsatz gegen brennbare feste Stoff wie zum Beispiel  Holz oder Papier, die zweite Brandklasse B steht für brennbare flüssige Stoffe wie zum Beispiel Benzin oder Öl, die dritte Brandklasse C steht für brennbare Gase wie zum Beispiel Acetylen und die vierte Brandklasse D für Brandherde mit Magnesium, Aluminium  und deren Legierungen sowie Natrium und Kalium.
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