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aktualisiert am 04.06.2013 um 22:42:15

Lage in Bitterfeld weiter kritisch

Die Hochwassersituation in Bitterfeld-Wolfen und Gemeinde Muldestausee hat sich zu gespitzt. Der Wasserzulauf in den Seelhauser See konnte bisher nicht gestoppt werden. Der See hat mittlerweile einen kritischen Wasserstand erreicht. Nach Absprache mit den Behörden in Sachsen-Anhalt, Sachsen und der LMBV entschloß man sich, eine Sprengung vorzunehmen und das ist gegen 21 Uhr erfolgt. Hier wurde eine Entlastung des Seelhausener Sees erreicht. Die Mengen sind zwar gering, doch jeder Kubikmeter Wasserabfluss hilft. Da die Pegelstände sinken, gibt es Anlass zur Hoffnung.

Zuvor wurde entgegen der Planung an der engsten Stelle mit einer Notschlitzung begonnen. Das ist sehr gefährlich, weil ein Durchdringen die Arbeiten und das Personal in Lebensgefahr bringt. Diese Öffnung ist erfolgreich gelungen und jetzt kann das Wasser langsam vom Seelhausener See in die Goitzsche gelangen. Wenn der Ausgleich zwischen beiden Seen hergestellt ist, dann wird diese Schlitzung wieder verschlossen. Die Goitzsche kann ca. 3 Meter Wasserstand aufnehmen, verteilt auf einer Fläche von 13 Quadratkilometer.

Alle Menschen im Bereich der Goitzscheufer  werden dringend aufgefordert sich hinter die Evakuierungszone zurückzuziehen bzw. vom Goitzscheufer zu entfernen. Das betrifft auch alle noch in der Evakuierungszone befindlichen Menschen. Auch alle Einsatz- und Hilfskräfte werden von der Goitzsche zurückgezogen.

Raguhn
In Raguhn macht sich derzeit vorsichtiger Optimismus breit, zugleich wird aber aufmerksam auf die Entwicklung in um Bitterfeld geschaut. Der Pegel der Mulde ist im Vergleich zum Höchststand in der letzten Nacht um etwa 10 Zentimeter gefallen. Der stellvertrende Stadtwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Raguhn-Jeßnitz, Steffen Münter, lobte vor allem die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht. "Hier wurde an einem Strang gezogen. Ein besonderes Lob neben den vielen freiwilligen Helfern gilt den Damen der Ortsfeuerwehr Marke, die hier die Verpflegung in Eigenorganisation sicherstellten."

Greppin
In Greppin wurden am Abend fleißig von hunderten Helfern zusammen mit dem THW, der Feuerwehr und der Bundeswehr Sandsäcke befüllt. Diese wurden zum Füllen der Durchfahrten unter der Bahnstrecke Bitterfeld-Wittenberg-Berlin benötigt und eingesetzt.

Sperrungsaufhebung der Eilenburger Innenstadt in Sicht
In Abstimmung der Katastrophenstäbe der Großen Kreisstadt Eilenburg und des Landkreises Nordsachsen wurde entscheiden, dass die Sperrung der Eilenburger Innenstadt, voraussichtlich, ab morgen früh 6 Uhr aufgehoben werden kann. Dies Bedarf der Erfüllung folgender Kriterien:
  • Der Pegelstand fällt unter 6 Meter bzw. erreicht Hochwasserwarnstufe 3
  • eine Versorgung mit Strom und Wasser ist gewährleistet
  • die Abwasserentsorgung ist gewährleistet
Sofern dies unerwarteter weise nicht erfüllt sein sollte, bleibt die Sperrung bestehen. Nach wie vor ist die Hochwasserlage im Landkreis Nordsachsen sehr kritisch. Die Situation an den Flüssen Mulde, Elbe und Weiße Elster stellen sich wie folgt dar:

Mulde:
Der Schwerpunkt der Hochwasserbekämpfung im Landkreis Nordsachsen liegt nach wie vor auf der Mulde-Region. Die Lage bleibt kritisch. Die Mulde-Pegel an den für Nordsachsen relevanten Hochwasser-meldestellen Golzern1 und Bad Düben1 fallen. Für die Meldestelle Golzern1 gilt aktuell nur noch die Alarmstufe 3. Es ist gelungen, dass die Innenstädte von Bad Düben und Eilenburg bisher vom Wasser weitestgehend frei gehalten werden konnten. Am heutigen Nachmittag gab es eine Abstimmung zwischen Vertretern der Katastrophen-schutzstäbe der Landkreise Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld, Fachberatern sowie der Landestalsperrenverwaltungen. Hierbei ging es um die gezielte Entlastung des aufgestauten Mulde-Wassers im Bereich Nord-Westlich von Löbnitz. Durch eine kontrollierte Sprengung des Muldedeiches in diesem Abschnitt soll das Einflie-ßen von Wasser in den Seelhausener See unterbunden werden. Die vorbereitenden Maßnahmen dafür sind abgeschlossen und die Sprengung erfolgte am 04.06.2013 um 20:55 Uhr.
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